Schulranzen-Check macht nicht nur bei Erstklässlern Sinn

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 Nächste Woche beginnt das neue Schuljahr. Eltern sollten darauf achten, dass das Gewicht des Schulranzens in gesundem Verhältni
Nächste Woche beginnt das neue Schuljahr. Eltern sollten darauf achten, dass das Gewicht des Schulranzens in gesundem Verhältnis zum Körpergewicht der Kinder steht. (Foto: Ralf Hirschberger)
Lindauer Zeitung

Nächste Woche beginnt für alle Kinder in Bayern die Schule. Höchste Zeit für Familien, nicht nur bei den Erstklässlern den Schulranzen auf Gewicht und Ausstattung zu prüfen. „Falsch sitzende oder zu schwere Schulranzen können zu Rückenproblemen führen. Auch Ranzen ohne genügend Reflektoren können für Kinder gefährlich werden“, sagt Claudia Wöhler, Landesgeschäftsführerin der Barmer-Ersatzkasse. Schulranzen sollte laut Pressemitteilung der Krankenkasse weniger als 20 Prozent des Körpergewichts wiegen. Untersuchungen mittels Kernspintomografie hätten ergeben, dass schwer beladene Schulranzen die Wirbelsäule von Kindern stark belasten können. Wenn das Gewicht des Schulranzens zu hoch ist, schieben sich die Bandscheiben zusammen und es können Seitenkrümmungen der Wirbelsäule auftreten. Rund fünf Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland leiden an solch einer Wirbelsäulenkrümmung. „Eltern sollten gemeinsam mit ihren Kindern den Schulranzen so packen, dass nur die Bücher und Hefte für den jeweiligen Unterrichtstag getragen werden müssen“, erklärt Wöhler. Außerdem sollten sie darauf achten, dass sich das Gewicht des Schulranzens gleichmäßig auf beide Schultern verteilt.

Neben dem Tragekomfort kommt beim Schulranzen darauf an, dass er im Straßenverkehr gut sichtbar ist. Wer keinen Ranzen nach der DIN-Norm 58124 mit großen retroreflektierenden Flächen an Rück- und Seitenteilen hat, kann mit reflektierenden Anhängern nachrüsten.

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