Schon im Wochenende - Benefizradler steht vor verschlossenen Türen

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Damit hat Jörg Richter nicht gerechnet: Dass bei seiner Ankunft alle hauptamtlichen Feuerwehrleute schon Feierabend haben.
Damit hat Jörg Richter nicht gerechnet: Dass bei seiner Ankunft alle hauptamtlichen Feuerwehrleute schon Feierabend haben. (Foto: Christian Flemming)
Lindauer Zeitung

Pech gehabt: Jörg Richter, der auf seiner Benefizfahrt auch in Lindau Station machen wollte – und zwar wie überall bei der Feuerwehr – steht vor verschlossenen Türen. Die Hauptamtlichen der Lindauer Feuerwehr sind bereits im Wochenende und die Freiwilligen draußen auf der Autobahn, um bei einem Unfall Reinigungsarbeiten zu verrichten. Also muss sich der Radler eine Bleibe in einem Hostel oder auf dem Campingplatz suchen.

Seit 2015 ist der Hobbysportler aus Würzburg auf seinem Fahrrad unterwegs, um auf die „Waisen der Medizin“ – Kinder mit seltenen Erkrankungen – aufmerksam zu machen. In diesem Jahr will er zwischen Mai und September von München aus in einer Rundfahrt die Hauptstädte aller an Deutschland angrenzenden Länder besuchen.

Aktuelle Etappe führte von Kempten nach Lindau

Auf seinem Weg wird Richter Kinder mit seltenen Erkrankungen, ihre Eltern, Ärzte und Pfleger besuchen und auf seinen Social-Media-Seiten über seine Erlebnisse berichten, heißt es in einer Pressemitteilung der Care-for-Rare-Foundation, mit der Richter zusammenarbeitet. Seine aktuelle Etappe führte von Kempten nach Lindau. Gestartet war er bei unangenehmen Schmuddfelwetter, das sich während der Fahrt deutlich besserte.

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