Schleierfahnder erwischen Sozialbetrüger

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Die Polizei fasst in Fernbussen gleich mehrere Personen mit falschen oder abgelaufenen Pässen.
Die Polizei fasst in Fernbussen gleich mehrere Personen mit falschen oder abgelaufenen Pässen. (Foto: Symbol: Marcus Führer, dpa)

Bei der Kontrolle von Fernreisebussen in der Nacht von Montag auf Dienstag haben die Lindauer Schleierfahnder wieder mehrere Verstöße nach dem Ausländerrecht sowie auch nach dem Sozialgesetzbuch geahndet.

Das teilte die Polizei mit. So wies sich ein 31-jähriger Türke mit einem seit mehr als sechs Jahren abgelaufenen Reisepass aus. Bei der näheren Überprüfung kam heraus, dass er bereits vor acht Jahren abgeschoben wurde und gegen ihn eine aktuelle Ausweisung Bestand hatte.

Ein weiterer Reisender, ein 21-jähriger Albaner, legte den Beamten zur Kontrolle einen ungültigen italienischen Aufenthaltstitel vor. Beide wurden einer entsprechenden Sachbehandlung zugeführt und wegen illegalen Aufenthalts in Deutschland zur Anzeige gebracht.

Bei einem weiteren Fahrgast, einem 20-jährigen Mann aus Bangladesch, stellten die Fahnder fest, dass er mit mehreren Alias- Namen unterwegs war und, obwohl er seit mehr als vier Jahren in Italien wohnte, hier Sozialleistungen bezog. Des Weiteren wies er sich mit ungültigen Reisedokumenten gegenüber den Beamten aus. Ihn erwarten nun Strafanzeigen wegen Sozialbetrugs und illegalen Aufenthalts. Ein vierstelliger Bargeldbetrag wurde sichergestellt und der entsprechenden Sozialkasse wieder zugeführt.

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