Schüler suchen Sponsoren für Alpenüberquerung

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Wollen zu Beginn des nächsten Schuljahres an den Gardasee radeln: die Teilnehmer des P-Seminars Transalp.
Wollen zu Beginn des nächsten Schuljahres an den Gardasee radeln: die Teilnehmer des P-Seminars Transalp. (Foto: VHG)
Lindauer Zeitung

430 Kilometer und 5120 Höhenmeter in fünf Tagen wollen die Schüler des P-Seminars Transalp des Valentin-Heider-Gymnasiums zu Beginn des nächsten Schuljahres bewältigen. Sie wollen mit dem Fahrrad von Lindau an den Gardasee fahren. Derzeit suchen die Teilnehmer nach Sponsoren für die Tour.

Am Anfang dieses Schuljahres haben die Teilnehmer in Gruppen zu zweit oder zu dritt verschiedene Routen von Lindau zum Gardasee ausgearbeitet und in dem P-Seminar als Referat vorgestellt. Anschließend haben sie sich per Abstimmung für eine Route entschieden. Dann ging es auch schon mit der Planung los, schreibt die Gruppe.

Die Teilnehmer haben sich erneut je nach Interesse in verschiedene Gruppen aufgeteilt, die sich um unterschiedliche Bereiche der Vorbereitung und Durchführung kümmern. So gibt es zum Beispiel eine Gruppe, die sich mit den Finanzen und der Suche nach Sponsoren beschäftigt. Eine andere Gruppe kümmert sich um das Buchen von Unterkünften und die Navigation auf der Fahrt. Auch für Erste Hilfe für Mensch und Fahrrad ist natürlich gesorgt und die Verpflegung muss selbstverständlich geplant werden.

„Mit einer guten Planung ist schon mal der erste wichtige Schritt getan, aber eine Transalp ist natürlich kein Spaziergang“, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Deshalb sei man im Frühling hochmotiviert mit praktischen Übungen durchgestartet: ein Schrauberkurs bei der Radstation stand auf dem Programm, bei dem die Gruppe ihre Fahrräder auseinandergenommen und anschließend mehr oder weniger erfolgreich wieder zusammengeschraubt hat. Außerdem ging es zum Techniktraining auf den Sportplatz, auf dem Schulhof wurde mit den Fahrrädern versucht, kleinere Hindernisse zu bewältigen

Regelmäßige Übungsfahrten, zum Bespiel ins Hinterland nach Wangen, im Leiblachtal oder nach Eichenberg, sorgen dafür, dass die Radler auch die nötige Kondition bekommen, um es über die Alpen zu schaffen. „Jedoch sind die Kosten für eine Alpenüberquerung auch sehr hoch, da beispielsweise Unterkünfte, Material, Verpflegung und die Rückreise bezahlt werden müssen. Wir sind daher auf der Suche nach materieller und finanzieller Unterstützung durch Sponsoren, die von uns kleine Gegenleistungen erhalten“, schreibt die Gruppe.

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