Saison-Aus für Islanders-Stürmer Hammerbauer

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 Ihren Stürmer Jan Hammerbauer (hier im Spiel gegen Sonthofen) werden die Fans der Lindau Islanders in dieser Saison nicht mehr
Ihren Stürmer Jan Hammerbauer (hier im Spiel gegen Sonthofen) werden die Fans der Lindau Islanders in dieser Saison nicht mehr auf dem Eis sehen. (Foto: Christian Flemming)
Lindauer Zeitung

Die Mission Play-offs geht weiter: Mit einem Sieg (3:2 gegen Peiting) und einer Niederlage (1:7 in Rosenheim) sind die EV Lindau Islanders in die Meisterrunde der Oberliga Süd gestartet. Die kommende Partie der EV Lindau Islanders hat es in sich: Am Freitag, 17. Januar, um 19.30 Uhr geht es zum schweren Auswärtsspiel nach Füssen ins Bundesleistungszentrum. Am Sonntag (18 Uhr) empfangen die Lindauer dann den direkten Konkurrenten im Kampf um Platz acht: die Selber Wölfe.

Zunächst reisen die EV Lindau Islanders aber ins Ostallgäu. Am Freitag ist die Mannschaft zu Gast im Bundesleistungszentrum beim starken Aufsteiger EV Füssen. Mit Blick auf die Hauptrundenspiele kann man sagen, dass sich beide Teams keinen Zentimeter Eis schenken werden, heißt es in einer Pressemitteilung des EVL.

Im ersten Heimspiel gab es Ende September noch eine klare 2:5-Niederlage. Doch schon beim zweiten Duell in Füssen mussten sich die Islanders nur knapp mit 2:3 geschlagen geben. Als es dann kurz vor dem Jahreswechsel einen Doppelspieltag mit Hin- und Rückspiel innerhalb von 48 Stunden gab, konnten beide Teams je einmal als Sieger vom Eis gehen. Die EV Lindau Islanders gewannen in Füssen mit 5:3 nach einem absoluten Eishockeyfight und sicherten sich mit diesem Sieg zugleich den vorzeitigen Klassenerhalt. In Lindau dann lagen die Ostallgäuer nach zwei Dritteln verdient mit 3:0 in Front. Die Islanders aber gaben nicht auf und zeigten im letzten Spieldrittel den Teamgeist, der diese Mannschaft mittlerweile erfolgreich Eishockey spielen lässt. Das Spiel ging dennoch knapp mit 3:4 verloren.

In die Meisterrunde starteten die Füssener mit zwei Niederlagen. Im ersten Spiel unterlag man beim SC Riessersee im Duell der Altmeister mit 4:3 nach Overtime. Am Sonntag zu Hause folgte gegen die Blue Devils Weiden, nach 60 Minuten ein 6:7 – Indiz dafür, dass die Mannschaft über einen ebenso guten Teamspirit verfügt wie die Islanders. Ein weiteres Plus beim EVF: Im Team der Füssener weisen schon mehr als sechs Spieler 20 Punkte und mehr in der Scorerwertung auf.

Topscorer der Ostallgäuer ist der kanadische Importspieler Samuel Payeur, der aktuell das interne Ranking anführt. Die EV Lindau Islanders müssen hier in der Verteidigung kompakt stehen, um es dem Gegner so schwer wie nur möglich zu machen, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Anders als in den Spielen zuvor, müssen die sich bietenden Chancen konsequent genutzt werden. Mit einer Leistung wie zuletzt gegen Peiting dürfte aber auch in diesem Spiel etwas Zählbares für die Islanders herausspringen können. Das ist auch zwingend notwendig, denn im Kampf um Platz acht in der Tabelle, der zur Teilnahme an den Play-offs berechtigt, ist jeder gewonnene Punkt wichtig.

Schlechte Nachrichten erreichten die Islanders derweil: Die Schulterverletzung von Stürmer Jan Hammerbauer stellte sich als so schwerwiegend heraus, dass er sich in dieser Woche einer Operation unterziehen musste. Dies bedeutet für ihn das vorzeitige Saisonende.

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