Regierung genehmigt Haushalt des Landkreises

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Schwäbische Zeitung

Die Regierung von Schwaben hat den Haushalt des Landkreises für das Jahr 2019 genehmigt und begrüßt, wie das Landratsamt mitteilt, ausdrücklich die kontinuierliche Rückführung des Schuldenstandes. Bis Ende des Jahres wird der Landkreis seinen Schuldenstand von knapp 40 Millionen Euro Ende 2007 auf nun etwa 11,05 Millionen Euro reduziert haben. „Es ist erklärtes Ziel des Kreistags, die Schulden kontinuierlich abzubauen, damit auch zukünftige Generationen Handlungsspielräume haben,“ so Landrat Elmar Stegmann.

Wie es in dem Schreiben heißt, werde der Landkreis trotzdem vor allem im Bereich der Bildung investieren. Im aktuellen Haushalt fließen rund 16 Millionen Euro in die landkreiseigenen Schulen. Große Projekte in den kommenden Jahren werden die Erneuerung des Beruflichen Schulzentrums in Lindau sowie die Verlegung der Antonio-Huber-Schule in Lindenberg sein.

Zu den Investitionen führt die Regierung von Schwaben in der Würdigung des Haushaltes aus: „Für die im Finanzplanungszeitraum vorgesehen Investitionen und Investitionsfördermaßnahmen wurden/werden – soweit derzeit ersichtlich – keine signifikanten Rücklagen gebildet. Die geplante Erhöhung der Kreditverbindlichkeiten ließe sich angesichts des sehr niedrigen Kreisumlagesatzes in Höhe von 42 Prozent minimieren oder gar vermeiden.“

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