Radsportler behaupten sich

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Stefan Rupflin beim Tannheimer Radmarathon in extremer Abfahrtshaltung.
Stefan Rupflin beim Tannheimer Radmarathon in extremer Abfahrtshaltung. (Foto: Verein)
Lindauer Zeitung

Mit ordentlichen Platzierungen in ihren Altersklassen (AK) kehrten die drei CSG-Fahrer Rene Vetter, Stefan Rupflin und Rüdiger Weßling vom Tannheimertal-Radmarathon zurück. Alle drei Fahrer der CooperStandard-Sportgemeinschaft wählten, bei angenehmen Temperaturen zwischen 15 bis 25 Grad die Langdistanz mit 224 Kilometer und 3300 Höhenmeter. Die Strecke mit Start in Tannheim führte laut Vereinsmitteilung zuerst durchs Allgäu mit einigen Rampen und der Herausforderung Riedbergpass. Nach einer längeren Abfahrt erreichten die Teilnehmer den tiefsten Streckenpunkt des Tages Egg/Bregenzerwald, weiter gings dann über den Hochtannbergpass und das Lechtal, bevor es zum finalen Anstieg, dem Gaichtpass wieder zurück nach Tannheim ging.

Rene Vetter und Stefan Rupflin ordneten sich zu Beginn in der extrem schnell fahrenden ersten Hauptgruppe ein. Stefan Rupflin musste bereits nach etwa einem Viertel der Strecke abreißen lassen, Rene Vetter konnte sich noch etwas länger dort halten. Aufgrund des hohen Anfangstempos erlitt Stefan Rupflin einen Einbruch am Hochtannbergpass, während Rene Vetter diese Hürde gut meisterte. Rüdiger Weßling fuhr mit einer dahinterliegende Gruppe konsequent sein Tempo durch und erreichte in der AK 50 (373 Starter) den guten 30. Platz in 7:28, 45 Stunden. In der AK 40 (350 Starter) gehörte Rene Vetter zu den wenigen Fahrern, die die 7-Stunden-Marke unterboten. Am Ende war es Rang 23 nach einer Fahrzeit von 6:59,55 Stunden. Stefan Rupflin, ebenfalls AK 50 benötigte 7:26,37 Stunden was Rang 61 bedeutete.

Bereits vor Wochenfrist ging Dagmar Starke beim 3-Länder-Giro an den Start. Die von ihr gewählte Langstrecke mit Start in Nauders führte übers Stilfser Joch, Ofenpass und Norbertshöhe zurück nach Nauders. Bei der Abfahrt vom 2760 Meter hoch gelegenen Stilfserjoch und Temperaturen um den Gefrierpunkt benötigte die CSG-Fahrerin fünf Bekleidungsschichten, wurde aber am Ende des 168 Kilometer langen und mit 3500 Höhenmeter gespickten Radmarathons mit dem Podestrang drei in ihrer AK W50 (20 Starterinnen) belohnt. Ihre Fahrzeit betrug 7:18,51 Stunden.

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