Rad-Duo belegt guten zweiten Platz

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Freuen sich über den tollen zweiten Platz: Olivier Guth (links) und Danièle Toresch.
Freuen sich über den tollen zweiten Platz: Olivier Guth (links) und Danièle Toresch. (Foto: pr)
Lindauer Zeitung

Nach sechs Etappen, gut 23 Stunden im Sattel und mit rund 13 600 Höhenmetern in den Beinen haben sich Danièle Troesch vom Lindauer MTB-Rennstall toMotion Racing by black tusk über ein Ergebnis freuen, das sie beim Andalucia Bike Race in den Jahren zuvor noch nie geschafft hatte: der zweite Platz der Mixed-Kategorie.

Gemeinsam mit ihrem Freund und Teampartner Olivier Guth (Team Batibois) zeigte sie über das gesamte Rennen hinweg eine konstant starke Leistung.

Max Friedrich behauptete beim zweiten Lauf des Bulls Cup seine Gesamtführung, musste sich beim Rennen in Adenau jedoch mit Platz vier zufrieden geben. Bei der sechsten Etappe, mit der das Andalucia Bike Race endete, fuhr das französische Duo ganz auf Sicherheit, um keinen Sturz oder Defekt mehr zu riskieren.

Rang vier

So kamen sie erstmalig als Vierte ins Ziel, sicherten sich damit jedoch Platz zwei der Gesamtwertung mit 38 Minuten Rückstand auf das Sieger-Duo Martin Flinta/Helena Erbenova und komfortablen 1,08 Stunden Vorsprung vor den Drittplatzierten Frédéric Gombert/Sophie Giovane. In der Kategorie Elite Men siegte in einem hart umkämpften Rennen das Duo Alban Lakata/Kristian Hynek, bei den Frauen dominierten Milena Landtwing und Esther Süß. Hochzufrieden trat Danièle Troesch den Heimweg nach Epfing im Elsass an. Die 36-jährige toMotion-Racerin kann einen dicken Haken hinter eines ihrer erklärten Saisonziele machen: „beim Andalucia Bike Race ganz vorne mitfahren“.

Damit wird sie mit entsprechendem Selbstbewusstsein in die weitere Saison gehen. Max Friedrich, der mitten in der Saisonvorbereitung steckt, kam beim zweiten Lauf des Bulls Cup in Adenau am Sonntag über einen vierten Platz nicht hinaus.

Der toMotion-Racer, der drei Wochen zuvor in Kottenheim den Sieg in der Elite-Klasse der Männer erringen konnte, kämpfte nach einer harten Trainingseinheit am Vortag mit „Blei in den Beinen“ und musste Marvin Schmidt, Mathias Frohn und Samuel Rosenkranz an sich vorbei- ziehen lassen. „Es war es eine coole Strecke und die schlammigen Downhills waren eine echte Herausforderung. Mein Niner-Bike wog auf dem Heimweg ungefähr 25 Kilogramm“, berichtet der Kelkheimer Diplom-Ingenieur über das Rennen. „Aber das Positive des Tages ist doch, dass ich immer noch Gesamtführender bin.“

Auch Trainerin Andrea Potratz ist mit dem Ergebnis des Trainingsrennens zufrieden. Damit will Max Friedrich beim dritten Lauf des Bulls Cup in zwei Wochen in Boos wieder voll angreifen.

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