Polizeipräsident: Landkreis Lindau ist eine der sichersten Regionen deutschlandweit

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Diskutieren (von links): Bernhard Merkel (Leiter der Kriminalpolizeistation in Lindau), Alexander Pfaff (Leiter der Grenzpolizei
Diskutieren (von links): Bernhard Merkel (Leiter der Kriminalpolizeistation in Lindau), Alexander Pfaff (Leiter der Grenzpolizeiinspektion Lindau), Tobias Walch (Geschäftsbereichsleiter Landratsamt Lindau), Erik Jahn (Geschäftsbereichsleiter Landratsamt Lindau), Landrat Elmar Stegmann, Werner Strößner (Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West), Thomas Steur (kommissarischer Leiter der Polizeiinspektion Lindau), Christian Wild (stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Lindau) sowie Uwe Wucher (Leiter der Polizeiinspektion Lindenberg) (Foto: Landkreis Lindau)
Lindauer Zeitung

Vertreter von Polizei und Landratsamt haben sich zu ihrem jährlichen Sicherheitsgespräch in Lindau getroffen, teilt das Landratsamt mit. Polizeipräsident Werner Strößner vom Polizeipräsidium Schwaben Süd/West zeigte eine weiterhin positive Entwicklung auf: „Die Anzahl der Straftaten ging von 2018 auf 2019 weiter zurück und zwar um etwa zwölf Prozent.“ Die Aufklärungsrate sei hoch, außerdem pflege man ein gutes Verhältnis zu Bürgern und anderen Behörden, sagte er. Somit sei der Landkreis Lindau eine der sichersten Regionen deutschlandweit.“ Auch Landrat Elmar Stegmann dankte in dem Gespräch den anwesenden Vertretern der Polizei für die gute Zusammenarbeit. „Die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig eine enge Kommunikation zwischen den beiden Sicherheitsbehörden ist“, so der Landrat. „Die Lage ist mittlerweile stabil bei einem sehr niedrigen Infektionsgeschehen.“ Die sich laufend verändernde Situation hinsichtlich der Verbote und Lockerungen macht hingegen beiden Behörden die Kommunikation mit den Bürgern schwer. „Wir hoffen, dass es hier vonseiten des Bundes und der Länder bald wieder einheitliche und für jeden klar nachvollziehbare Regelungen geben wird.“ Probleme bereiten der Polizei aber weiterhin sogenannte Call-Center-Betrugsfälle. Allein heuer gab es schon etwa 200 Fälle nur im Landkreis Lindau. „Es melden sich aber nicht nur falsche Polizeibeamte, falsche Amtsgerichts- und Bankmitarbeiter oder falsche Enkel“, so Strößner. Die Tricks werden immer ausgefeilter: So melden sich etwa Personen aus einem Urlaubsgebiet, die den Gewinn von hochwertigen Sachpreisen verkünden, für die jedoch im Vorfeld Zollkosten überwiesen werden sollen. Auch die Corona-Krise wird von Betrügern genutzt, die kostenpflichtige Corona-Tests anbieten, die jedoch medizinisch wertlos sind. Foto: Landratsamt

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