Polizei übergibt junge Vermisste an Eltern

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 Bei der Überprüfung der Personalien stellen die Beamten eine Vermisstenfahndung der österreichischen Sicherheitsbehörden fest.
Bei der Überprüfung der Personalien stellen die Beamten eine Vermisstenfahndung der österreichischen Sicherheitsbehörden fest. (Foto: Ralph Peters via www.imago-images.de)
Lindauer Zeitung

Im Rahmen der verstärkten Schleierfahndung der Bayerischen Grenzpolizei im Grenzbereich Lindau haben Fahnder am Mittwochvormittag eine vermisste Jugendliche aus Österreich aufgegriffen.

Die junge Frau aus Vorarlberg wurde im Zusammenhang mit der Überwachung der bayerischen Einreisequarantäneverordnung am Lindauer Bahnhof kontrolliert. Wie die Polizei berichtet, war sie den Beamten aufgrund ihrer eher sommerlichen Kleidung aufgefallen. Sie war zuvor mit der regelmäßig verkehrenden Zugverbindung aus Österreich nach Lindau eingereist. Zusammen mit ihrer 18-jährigen Cousine wollte sie angeblich eine Tante in Deutschland besuchen. Bei der Überprüfung ihrer Personalien stellten die Beamten eine Vermisstenfahndung der österreichischen Sicherheitsbehörden fest.

Eine direkte Abklärung mit der Polizei in Vorarlberg ergab, dass die Eltern ihre Tochter am Vorabend zuletzt gesehen hatten. Diese hatte sich ohne Absprache mit ihren Erziehungsberechtigten auf den Weg gemacht.

Nach Rücksprache mit der Polizei in Hörbranz und Dornbirn konnten die verständigten Eltern ihre zwar durchgefrorene, aber unbeschadete Tochter an der Grenze aus dem Gewahrsam der Grenzpolizei in Empfang nehmen.

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