Neuzugang siegt im zweiten Saisonrennen

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 Trotz Schneetreibens und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt beim Frühjahrsmarathon in Münsingen am Start: Niklas Gathof,
Trotz Schneetreibens und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt beim Frühjahrsmarathon in Münsingen am Start: Niklas Gathof, Thomas Lock und Jan Finster. (Foto: Verein)
Lindauer Zeitung

In seinem zweiten Rennen im Trikot des Lindauer Rennstalls Tomotion Racing by black tusk ist Jan Finster der Sprung aufs Podium gelungen: Beim Mosigkauer Mountainbike-Rennen siegte er in der Ü40-Altersklasse. Zwei Wochen zuvor hatte Finster beim Frühjahrsmarathon in Münsingen auf der Schwäbischen Alb bei Schneetreiben und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt einen Platz im Mittelfeld belegt. Am selben Wochenende gelang Mark Jagenow in Herrenberg ein starker Saisonauftakt: In dem fast 300-köpfigen Teilnehmerfeld auf der Langstrecke der Schönbuch Trophy wurde er 28. und fuhr in seiner Alterskategorie unter die Top Ten.

Puls am Anschlag

Familie Finster hatte sich von der Ausschreibung einer „kleinen, aber gut organisierten Veranstaltung für die ganze Familie“ nach Dessau in Sachsen-Anhalt locken lassen, und sie wurde nicht enttäuscht. Während die Kinder Spaß in der Hüpfburg hatten, rollte Jan Finster an den Start des Mosigkauer Mountainbike-Rennens, bei der auf der Kurzdistanz insgesamt 25 Kilometer und 150 Höhenmeter auf ihn warteten. „Ich hatte mir vorgenommen, auf jeden Fall bis zu den ersten Trails in der Spitzengruppe zu bleiben, um dort nicht hinter langsameren Fahrern den Anschluss zu verlieren. Der Plan ging auf, auch wenn mein Puls gleich zu Beginn ziemlich am Anschlag war“, berichtete er. Jan Finster fuhr einen Großteil des Rennens vorne mit. Seinen finalen Angriff setzte er etwas zu spät, so dass er nach 1:02:19 Stunden mit nur einer Sekunde Rückstand als Gesamt-Fünfter und Sieger seiner Altersklasse Ü-40 ins Ziel kam.

Bereits zwei Wochen zuvor erlebte Mark Jagenow bei der Schönbuch Trophy im schwäbischen Herrenberg auf der Langstrecke mit 48 Kilometern und 900 Höhenmetern eine positive Überraschung. „In der ersten halben Stunde fuhr ich mit einem Durchschnittspuls von 178 durch die Gegend“, erinnert sich der 38-Jährige. Erstaunt von der eigenen Ausdauerleistung kam er nach 1:56:38 Stunden auf Rang neun von 83 Teilnehmern in der Master-Men-Altersklasse ins Ziel. In der 66-köpfigen Kategorie Senior Master Men 2 freute sich sein Teamkollege Michael Morgenroth über Platz 16.

Tomotion-Neuzugang Niklas Gathof fuhr in den Osterferien bereits sein zweites und drittes Rennen. Der 15-jährige Schüler aus Amtzell verlor beim Frühjahrsmarathon in Münsingen nach einiger Zeit die Führungsgruppe und war anschließend allein unterwegs, was ihn viel Kraft und Konzentration kostete. Schlussendlich landete er auf Platz 20 seiner Kategorie U17. Besser lief es eine Woche später beim Ostschweiz-Bikecup in Arbon in der Schweiz. „In einem stark besetzten Fahrerfeld mit vielen Schweizer Nachwuchstalenten ging ich aus der letzten Startreihe auf die Strecke“, berichtet er. Obwohl er kurz nach dem Start mit seinem Nebenmann kollidierte, dem die Kette gerissen war, konnte er sich im Verlauf des Rennens immer weiter nach vorne arbeiten und rollte nach 23 Kilometern auf Rang 13 über die Ziellinie – ein Ergebnis, mit dem er angesichts des schwierigen Starts durchaus zufrieden ist.

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