„Nathans Kinder“ hoffen auf friedliches Zusammenleben

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 Die junge Jüdin Recha und der Kreuzritter Kurt verlieben sich – trotz Glaubenskrieg. Das Stück „Nathans Kinder“ wird jetzt im L
Die junge Jüdin Recha und der Kreuzritter Kurt verlieben sich – trotz Glaubenskrieg. Das Stück „Nathans Kinder“ wird jetzt im Lindauer Stadttheater aufgeführt. (Foto: Uwe Bellhäuser)
Lindauer Zeitung

Wie können die verschiedenen Religionen friedlich zusammenleben? Das ist Thema des Theaterstücks „Nathans Kinder“, das am Freitag, 31.Mai, im Rahmen der Aktionswoche „Engel der Kulturen“ auf der Hinterbühne im Lindauer Stadttheater aufgeführt wird.

„Nathans Kinder" spielt im Jerusalem zur Zeit der Kreuzzüge und basiert auf der Ring-Parabel aus „Nathan der Weise" von Gotthold Ephraim Lessing. Erzählt wird vom jüdischen Mädchen Recha und dem jungen Kreuzritter Kurt, die sich inmitten der Grausamkeiten der Glaubenskriege ineinander verlieben und damit die Vertreter aller drei Weltreligionen gegen sich aufbringen – und am Ende versöhnen.

Mit „Nathans Kinder" ist Ulrich Hub eine kluge Neufassung des berühmten Lessing-Stoffes gelungen, heißt es in der Ankündigung des Lindauer Kulturamts. Er stelle das junge Paar in den Mittelpunkt und erzähle den klassischen Stoff für Kinder und Jugendliche – zeitgemäß, mit Kraft und Humor und mit einer leisen Hoffnung auf ein friedliches Nebeneinander der Religionen. Unter der Regie von Lejla Divanovic spielen Anna Bernstein, Gerrit Bernstein, Nicolas Bertholet, Reinhold Rolser und Bob

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