Nachwuchs liegt dem Wir-helfen-Team am Herzen

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 Nur weil ihre Eltern nur wenig Geld verdienen, sollen Kinder nicht benachteiligt oder ausgeschlossen sein: Davon sind die beide
Nur weil ihre Eltern nur wenig Geld verdienen, sollen Kinder nicht benachteiligt oder ausgeschlossen sein: Davon sind die beiden Wir-helfen-Frauen Anneliese Spangehl und Barbara Krämer-Kubas überzeugt. Die LZ-Bürgeraktion Wir helfen unterstützt deshalb in solchen Fällen. (Foto: dpa)

„Spenden für Kinder – die sind wichtiger als vieles andere.“ Davon sind Anneliese Spangehl und Barbara Krämer-Kubas überzeugt: Wenn Familien in Not sind, finanziell nicht in der Lage, etwa einen Schulausflug für ihr Kind zu zahlen, dann unterstützen die beiden Vertreterinnen der LZ-Bürgeraktion Wir helfen nur zu gerne. Als pensionierte Pädagoginnen wissen die beiden Frauen: Kinder und Jugendliche sollten sich nicht aus finanziellen Gründen in der Schule benachteiligt fühlen.

Von den fast 65 000 Euro, mit denen Wir helfen in diesem Jahr bisher Menschen in Notlagen unterstützt hat, ist viel Geld an Familien geflossen. Zwar können Kinder aus sogenannten Geringverdienerfamilien durch den staatlichen Fördertopf „Bildung und Teilhabe“ unterstützt werden. Doch der hat strikte Obergrenzen: „Sobald die Eltern oder alleinerziehende Mütter oder Väter mit ihrem eigenen Einkommen nur ein paar Euro mehr verdienen, haben ihre Kinder keinen Anspruch auf Zuschüsse aus Bildung und Teilhabe“, das erleben Spangehl und Krämer-Kubas immer wieder.

So ist es den beiden Frauen ein besonderes Anliegen, mit den Spenden der Aktion Wir helfen Zuschüsse für Klassenfahrten und Schullandheimaufenthalte zu zahlen. Auch zum Schuljahrsbeginn sind häufig Zuschüsse von Wir helfen gefragt: „Die ersten Wochen im neuen Schuljahr, das kann nämlich ganz schön ins Geld gehen“, weiß Krämer-Kubas.

Wenn das Familienbudget knapp ist, können Kinder oft auch nicht in Urlaub fahren. In besonderen Fällen hat die Bürgeraktion deshalb in diesem Sommer auch Zuschüsse für Ferienaufenthalte wie etwa die Kinderfreizeit der Arbeiterwohlfahrt gegeben. Und da sind nicht nur die Eltern dankbar, sondern auch die Kinder selbst: Anneliese Spangehl strahlt, als sie einige Zeichnungen der Buben und Mädchen zeigt, die diese ihr als Dankeschön geschickt haben.

Dankbar aufgeatmet haben auch die Eltern eines kranken Kindes, das eines spezielle Therapie braucht: Nur mit Hilfe eines Zuschusses von Wir helfen haben sie sich das leisten können.

Wenn das Geld für die Mietkaution fehlt

Strahlende Augen hat in diesem Herbst aber auch eine junge Auszubildende gehabt: Sie besucht eine auswärtige Pflegeschule und braucht dafür ein eigenes Notebook. „Ohne diesen Computen kann sie die Ausbildung nicht erfolgreich abschließen“, schildert Krämer-Kubas. Geld dafür hatte die Jugendliche aber nicht. Die Wir-helfen-Vertreterinnen haben der jungen Frau dann ein gut erhaltenes gebrauchtes Gerät vermittelt und die kosten dafür übernommen.

Überglücklich ist auch eine alleinerziehende Mutter gewesen: Sie hat endlich ein neues bezahlbares Zuhause für sich und ihr Kind gefunden. Im Raum Lindau nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit. Doch dann der Wermutstropfen: Ihr fehlte das Geld für die erforderliche Kaution. In ihrer Not wandte sich die Frau an die Aktion Wir helfen: Die lieh ihr den Betrag, den sie jetzt zuverlässig in kleinen Raten monatlich zurückzahlt.

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