Mit dem Mountainbike die Streif hinauf

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Mountainbiker sichtlich angestrengt bei Bergauffahrt
David Gerstmayer (Foto: pr)
Lindauer Zeitung

Erstmalig hat David Gerstmayer vom Lindauer Mountainbike-Rennstall Tomotion Racing die steilen Rampen des KitzAlpBike-Marathons unter die Stollenreifen genommen. Dem 22-Jährigen gelang bei seinem Debüt mit Platz drei der Hauptklasse Herren der Sprung aufs Podium. Dabei hatte er sich gleich für die Ultradistanz entschieden, mit 100 Kilometern und 4300 Höhenmetern die längste und härteste der fünf angebotenen Strecken. Unter anderem ist von den Mountainbikern die unter Skifahrern bekannte Hahnenkamm-Abfahrt zu bewältigen – in umgekehrter Richtung. „Das sind die Momente, für die ich so hart trainiere und vieles aufgebe“, freute sich der junge Mountainbiker.

Sein Teamkollege Carsten Gundlach hatte sich für die Light-Distanz mit 29 Kilometern und 1100 Höhenmetern entschieden. Bei seinem zweiten Saisonrennen kam er als Gesamtfünfter von 55 Startern und Zweiter der M40-Kategorie ins Ziel.

Der 15-jährige Jos van Sterkenburg war erstmalig beim MTB-Marathon in Pfronten am Start, bei dem er den Kurzmarathon mit 26 Kilometern und 840 Höhenmetern gewählt hatte. Der Nachwuchsfahrer hatte wenig Freude an den Schotterwegen. „Ich bin mir nicht sicher, was das größere Übel war: das physisch überaus anstrengende Bergauf-Radeln oder das psychisch anspruchsvolle Bergab-Rollen“, kommentierte er nach dem Rennen. Nach 1:18 Stunden überquerte er als souveräner Sieger der U17/U19-Alterskategorie und Gesamtsiebter von 134 Teilnehmern die Ziellinie.

Falsch abgebogen

Beim Zwölf-Stunden-Rennen in Schnaittach quälte sich Heiko Röhrig mit Rückenschmerzen, Krämpfen und platten Reifen zum dritten Platz der Masters-Kategorie. „Es bleibt die Freude über die Mentalität, diese ganzen Widrigkeiten durchgestanden zu haben“, fasst er sein Rennen zusammen.

Simon Hahn ordnete sich beim Rursee-Marathon in Einruhr zunächst in der Verfolgergruppe ein, die dann jedoch eine falsche Abzweigung nahm und viel Zeit verlor, bis sie den Irrtum bemerkte und zurück auf der Strecke war. Damit waren alle Chancen auf ein gutes Ergebnis dahin und Hahn nutzte das Rennen als „intensive Trainingseinheit“. Ergebnis: Platz acht der Hauptklasse Herren und 20. im Gesamtrang.

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