Memminger Indians geben sich in Lindau keine Blöße

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 Die Indians aus Memmingen bejubeln ihren vierten Saisonsieg in der Eishockey-Oberliga über die EV Lindau Islanders.
Die Indians aus Memmingen bejubeln ihren vierten Saisonsieg in der Eishockey-Oberliga über die EV Lindau Islanders. (Foto: Christian Flemming)
Sportredakteur

2:3, 0:1 und 0:4 – die Bilanz der EV Lindau Islanders gegen den ECDC Memmingen Indians in der laufenden Hauptrunde der Eishockey-Oberliga Süd vor dem vierten Aufeinandertreffen am Mittwochabend ist alles andere als vielversprechend gewesen. Am Ende behielten vor 760 Zuschauern in der Lindauer Eissportarena die Indians mit 5:4 (2:1, 2:2, 0:1, 1:0) nach Penaltyschießen einmal mehr die Oberhand.

Wieder einmal mussten die Islanders nach dem ersten Drittel einem Rückstand hinterherlaufen. Zwar konnte Viktor Lennartsson das 0:1 der Gäste durch Antti-Jussi Miettinen mit seinem ersten Tor im Dress der Islanders postwendend ausgleichen (9.). Doch schlugen die Memminger in Überzahl durch Jakub Wiecki (Assist: Daniel Huhn) kurz vor der Drittelpause zum 2:1 (19.) zu.

Im Mittelabschnitt wechselte die Führung zweimal: Christian Schmidt aus spitzem Winkel netzte zum Ausgleich ein (27.), drei Minuten später schloss Kai Laux eine herrliche Kombination über Santeri Ovaska und Chris Stanley zum 3:2 für den EVL ab. Doch binnen 37 Sekunden drehte Memmingen das Spiel, Jan Latal besorgte das 4:3 (31.). Nachdem Lennartsson im Schlussdrittel den Puck zum 4:4 versenkte, ging es erst in die Overtime und dann ins Penaltyschießen. Hier entschieden die Indians einmal mehr das Derby für sich.

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