Mathias Hotz will Lindau noch kinderfreundlicher machen

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 Auch mit Kindern kann er’s gut: OB-Kandidat Mathias Hotz ist schließlich selbst Vater eine s einjährigen Sohnes.
Auch mit Kindern kann er’s gut: OB-Kandidat Mathias Hotz ist schließlich selbst Vater eine s einjährigen Sohnes. (Foto: kn)
Lindauer Zeitung

„Oberbürgermeister von Lindau wäre meine Lebensaufgabe.“ Kein wohlklingendes Versprechen, sondern die nüchterne Beschreibung seiner Amtsführung, so Oberbürgermeisterkandidat Mathias Hotz in einer Pressemitteilung in eigener Sache. Er würde eben daran anknüpfen, was ihn seit sechs Jahren als Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat antreibt, „Ich habe mir zur Aufgabe gemacht, für Lindau das Bestmögliche zu erreichen – einfach weil ich es will, und weil ich weiß, dass ich es kann.“

Um „Lindau für Familien“ – so das Motto einer Veranstaltung von Mathias Hotz – ging bei Teresa Deufel im Degelstein: „Mit zahlreichen Mamas und Papas verbrachten wir einen ebenso familiären wie informativen Nachmittag. Schon die 13 Mädchen und Buben sorgten für ordentlich Leben in dem Rädle.“

Mit Gabi Romaniuk, seit vielen Jahren Hebamme, wurde die Betreuungssituation in Lindau beleuchtet. Auf viel Zustimmung sei die Anregung für einen Kleinkinderspielplatz für Ein- bis Dreijährige gestoßen. Eine der Mütter habe diese Idee aus Vorarlberg mitgebracht, wo solche Angebote seit längerem sehr gut angenommen würden.

Mathias Hotz, selbst Vater eines einjährigen Sohnes, fasst seine Vorstellung von praktizierter Verantwortung für Kinder in einem Satz zusammen: „Alles was Kindern nützt, ist gut, alles was Kindern schadet, ist schlecht“. Daher sei es als OB seine Pflicht, „unseren Kindern ein Lebensumfeld zu schaffen, in dem sie zu starken Persönlichkeiten heranwachsen können.“

Die Stadt insgesamt in eine erfolgreiche Zukunft führen, sei für ihn persönlich der größtmögliche Erfolg, schreibt Hotz in der Mitteilung weiter. Was er unter einer unter allen Aspekten erfolgreichen Zukunft verstehe? „Ein menschliches Miteinander und wirtschaftliche Stabilität in einer ökologisch intakten Umwelt“. Um das zu erreichen, baue er auf zwei Säulen: Erstens auf seine fachliche Kompetenz sowie detaillierte Kenntnis der Lindauer Gegebenheiten. Zweitens auf den Respekt vor dem Bürgerwillen.

Alles zusammen, also Sachkompetenz und Bürgernähe, hätte ihm seine Leitlinie für die kommenden Jahre vorgegeben. Das bedeute, was in den letzten Jahren erreicht oder begonnen wurde, sei erst einmal genug an Neuerungen und Großprojekten. „Nun wollen wir uns um das kümmern, was unseren Alltag ausmacht, also um die sogenannten kleinen Dinge. Ich habe ein großes Herz dafür, denn sie entscheiden letztlich, ob wir uns aufgehoben und zufrieden fühlen“. sagt Hotz, hauptberuflich Anwalt. Ihm selbst und seiner Familie ginge es genauso, und wenn er in der Stadt unterwegs sei, mit den Menschen spreche „gleich in welchem Stadtteil“, stieße er laufend auf kleine oder auch größere Ärgernisse, die sich ohne großen Aufwand erledigen ließen. Letztlich käme es darauf an, ob man Augen und Ohren offen habe und so unbürokratisch wie möglich handele. „Und mir macht es einfach Freude, meinen Mitbürgern und Mitbürgerinnen zuzuhören, ihnen meine Ideen zu unterbreiten, um dann gemeinsam zu gescheiten Ergebnissen zu kommen.“

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