Mathias Hotz will Auffangparkplätze mit direktem Zugang aufs Schiff

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 Im Pavillon auf dem Buttlerhügel stellt sich OB-Kandidat Mathias Hotz den Fragen interessierter Wähler aus Reutin.
Im Pavillon auf dem Buttlerhügel stellt sich OB-Kandidat Mathias Hotz den Fragen interessierter Wähler aus Reutin. (Foto: privat)
Lindauer Zeitung

In Reutin hat OB-Kandidat Mathias Hotz seine Tour durch die Stadtteile gestartet. Dort hat er sich wie die Mehrzahl der Anwesenden dafür ausgesprochen, die Autos der Tagesgäste auf einem Parkplatz am Stadtrand aufzufangen.

Etwa 70 Gäste kamen laut Pressemitteilung zum Auftakt der Veranstaltungsreihe „Hotz hört hin“ zum Buttlerhügel nach Reutin. Bürgermeister Karl Schober stellte Hotz als OB-Kandidaten von CSU, JA und FB vor. Obwohl Hotz mit 35 Jahren der jüngste der bisher bekannten OB-Kandidaten ist, verfüge er über reichhaltige kommunalpolitische Erfahrung. Denn er arbeite seit einigen Jahren im Stadtrat und Kreistag in den wichtigsten Ausschüssen und Aufsichtsräten mit.

Hotz bezeichnete es als sein großes Anliegen, die positive Entwicklung der Stadt, an der er als Fraktionsvorsitzender mitgewirkt habe, in den kommenden Jahren fortzusetzen. Dabei setze er auf alle Vereine, Organisationen und Gruppen in Lindau, denn nur gemeinsam könne „das bestmögliche für Lindau erreicht werden“.

Er habe sich bewusst für Reutin als erste Station seiner Veranstaltungsreihe entschieden, da sich in Reutin die größten Entwicklungen und Veränderungen in den kommenden Jahren ereignen werden. Und tatsächlich sprachen die Reutiner vor allem über den neuen Bahnhof mitsamt dessen Zufahrt und Umfeld. Weiteres Thema war das Vier-Linden-Quartier neben dem Lindaupark. Schaffung bezahlbaren Wohnraums sowie die Entwicklung des Verkehrs und das Parken waren zentrale Themen für die Lindauerinnen und Lindauer.

Große Einigkeit zeigten die Anwohner der Rickenbacher Straße in der Frage, ob es bauliche oder verkehrliche Veränderungen geben solle. Nahezu Einhellig wollen sie den Bestand erhalten und freuen sich deshalb, dass auch in Zukunft ein Einfahren in den Berliner Platz aus der Rickenbacher Straße heraus möglich sein werde. Die Neubau-Planungen rund um die Köchlinkreuzung rufen dagegen ein sehr geteiltes Echo hervor.

Deutlich machten die Reutiner ihren Wunsch, die Autos der Tagesgäste schon vor dem Berliner Platz abzufangen. In diesem Punkt stimmte Hotz klar zu und erklärte, er setze sich eine Lösung eines Auffangparkplatzes mit direktem Zugang auf ein Schiff ein, denn diese sogenannte Park&Ship-Lösung stelle Lindaus Besonderheit am besten heraus und wäre attraktiv für die Gäste.

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