Mark Jagenow mischt ganz vorne mit

„Mega zufrieden“ mit seiner Leistung: Mark Jagenow.
„Mega zufrieden“ mit seiner Leistung: Mark Jagenow. (Foto: sportograf.com)
Lindauer Zeitung

Der Engadin Bike Giro im Schweizer Kanton Graubünden hat fast 300 Mountainbikerinnen und Mountainbikern alles abverlangt. Und zwar auch zwei Fahrern vom Lindauer Rennstall toMotion Racing by black tusk. Zu den Teilnehmern des Rennens in den Schweizer Alpen zählten nämlich Mark Jagenow und Evgeny Sidorenko. Beide erlebten am vergangenen Wochenende drei intensive Tage im Hochgebirge und erreichten gute Platzierungen: Jagenow landete im 76-köpfigen Ü40-Feld (Herren Fun3) auf dem fünften Platz, Sidorenko belegte in der Herren Fun2-Gesamtwertung den 20. Rang. Anders als etliche andere Fahrer standen die toMotion-Fahrer den Engadin Bike Giro durch und gaben nicht vorzeitig auf.

Wattwerte „jenseits von Gut und Böse“

Für Jagenow war es das erste Etappenrennen der Saison 2021. Er startete mit großer Vorfreude, spürte aber auch Aufregung. „Das Profil versprach ein sehr nervöses und hartes Rennen. Und so kam es auch“, wird er in der toMotion-Mitteilung zitiert. „Nach zwölf Kilometern waren die Wattwerte bereits jenseits von Gut und Böse.“ Zwischenzeitlich kam es zu einer verrückten Situation auf der Strecke: Weil rund 50 Teilnehmer an einer Abzweigung falsch abbogen und das erst nach etwa zwei Kilometer bemerkten, waren im unwegsamen Gelände auf einmal die Hinteren vorne und von hinten drängelten die Topfahrer. „Die Strecke, welche sehr technisch war und daher nicht viel Überholmöglichkeiten bot, machte es nicht einfach“, berichtet Jagenow. „Ich kam trotz alledem sehr gut durch. Ganz besonders am längsten Anstieg des Tages konnte ich viele Fahrer überholen und hinter mir lassen. Am Ende ergab es einen für mich sehr guten zwölften Platz.“

Begegnung mit einer Kuh

Seine gute Leistung setzte Jagenow auch am zweiten Tag fort. Auf der 63 Kilometer langen Strecke mit fast 2600 Höhenmetern spielte er seine Stärke am Berg aus und meisterte auch eine nervenzehrende Begegnung mit einer Kuh. „Zu meiner Überraschung war ich bei den Ü40-Herren Vierter geworden“, jubelte der toMotion-Fahrer auch über ein beachtliches Resultat. Ein Niveau, das er bei der abschließenden Etappe hielt. Mit Platz sieben erreichte er in der Gesamtwertung der Ü40-Herren den fünften Rang. „Damit bin ich mega zufrieden“, so Jagenow.

Sidorenko erreichte nach den Plätzen 23, 19, 23 den 20. Rang in der Gesamtwertung in seiner 68-köpfigen Altersklasse.

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