Mannschaftsbus der EV Lindau Islanders in Unfall verwickelt

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Sportredakteur

Kräftig Gegenwind ist den EV Lindau Islanders beim abschließenden Spiel der Meisterrunde in der Eishockey-Oberliga Süd ins Gesicht geblasen – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Wegen eines Verkehrsunfalls verzögerte sich die Anreise von Mannschaft und Betreuern. Grund war ein Unfall, in welchen der Mannschaftsbus auf dem Weg in die Oberpfalz verwickelt gewesen war. Erst kurz nach 20 Uhr und damit um mehr als 90 Minuten verspätet wurde die Partie am Sonntagabend in Weiden angepfiffen.

Gegen 15 Uhr war das Fahrzeug der Islanders am Sonntagnachmittag mit Spielern und Betreuern auf der Autobahn A96, aus Richtung Lindau kommend, nach München unterwegs, als zwischen den beiden Anschlussstellen Gilching und Germering Süd im Vorbeifahren plötzlich ein Straßenschild auf die Fahrbahn flog, die Frontscheibe des Busses traf und diese demolierte. Ein Insasse trug bem Aufprall des Metallgestänges Schnittverletzungen im Gesicht davon, wie der EVL-Vorsitzende Bernd Wucher auf Anfrage der „Schwäbischen Zeitung“ bestätigte. Nach ersten Erkenntnissen lag es am stürmischen Wind, dass das Verkehrsschild aus der Verankerung gerissen wurde, auf die Fahrbahn flog und dort gegen den heranfahrenden Bus prallte.

Nach einer kurzen Zwangspause konnte der Tross der Islanders die Fahrt in einem Ersatzbus fortsetzen. Allerdings musste aufgrund des Unfalls der Spielbeginn der Partie der Lindauer bei den Blue Devils in Weiden zeitlich nach hinten verschoben werden. Wegen eines Unwetters war die Autobahn vor Weiden gesperrt.

Ursprünglich auf 18.30 Uhr angesetzt, wurde die Begegnung zunächst auf 19.30 Uhr verschoben. Doch trafen zu diesem Zeitpunkt die Islanders gerade erst am Spielort ein. Um sich noch aufwärmen zu können, begann die Partie nochmals eine gute halbe Stunde später kurz nach 20 Uhr.

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