Männer sollen Frauen in Lindau gefangen halten: Falschinformation löst Polizeieinsatz aus

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 Großeinsatz in Lindau.
Großeinsatz in Lindau. (Foto: Symbol: Patrick Seeger, dpa)
Lindauer Zeitung

In der Nachbarwohnung würden Männer einige Frauen festhalten, es seien Waffen und auch Drogen im Spiel: Über diese Vorkommnisse informierte ein 48-Jähriger am Donnerstag, 5.45 Uhr die Polizei. Die Folge: Er löste damit einen fast fünfstündigen Großeinsatz aus. Letztlich bewahrheitete sich die Information aber gar nicht. Wahrscheinlich hatte der Mann nur schlecht geträumt.

Der Mann gab bei der Polizei an, alles durch das Mauerwerk gehört zu haben. Eine Frau habe ihn direkt durch die Wand angesprochen und darum gebeten, die Polizei zu rufen. Wie die Beamten im Pressebericht mitteilen, wurde das Haus in der Rickenbacher Straße daraufhin weiträumig abgesperrt und die Wohnungen überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass der 48-Jährige offentsichtlich falsch informiert war. Der Einsatz war gegen 10.30 Uhr beendet.

Im Verhör mit der Polizei sei der Eindruck erweckt worden, dass der Mann wahrscheinlich einen schlechten Traum gehabt habe. Neben einer strafrechtlichen Prüfung, wird auch geprüft, ob er für die Einsatzkosten aufkommen muss, berichet die Polizei.

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