LKA überführt Graffiti-Schmierfink

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Przemek Leczycki und sein Kollege Alfred Brutscher von der GTL befreien die Unterführung Langenweg von den Graffiti-Versuchen ei
Przemek Leczycki und sein Kollege Alfred Brutscher von der GTL befreien die Unterführung Langenweg von den Graffiti-Versuchen eines Berufsschülers, der eoine Sprayspur von der Bregenzer Straße Höhe Stadtverwaltung bis hoch zu Anheggerstraße gezogen hatte, bis er dort an der Einmündung Langenweg/Anheggerstraße von der Polizei aufgegriffen wurde. (Foto: Christian Flemming)
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Nicht nur Gottes Mühlen mahlen bekanntlich langsam, aber trefflich fein, sondern auch die des Labors im Landeskriminalamt (LKA) München. Denn dort lagen Proben dieser Sprühaktion vom März des vergangenen Jahres, bei der ein Berufsschüler von der Polizei aufgegriffen wurde. Er wurde wohl beobachtet und daraufhin die Polizei alarmiert. Der Beschuldigte aber leugnete, Urheber dieser Schmierereien gewesen zu sein. Allerdings hatte er eine Spraydose mit blauer Farbe in der Hand, wie Marcus Gebauer von der Stadtverwaltung erzählt. Diese Dose wurde zusammen mit Farbproben der Schmierereien an das LKA nach München geschickt mit der Bitte der Auswertung. Nun hat das LKA mitunter wichtigere Dinge zu erledigen als Farbproben abzugleichen, daher hat das eine geraume Weile gedauert. Jetzt aber liegen die Ergebnisse vor, die Farbproben sind identisch und so können Alfred Brutscher und sein Kollege Przemek Leczycki von der GTL die verbliebenen Spuren nun wegwaschen. Die Stadt Lindau hatte Anzeige erstattet und will die Kosten für die Beseitigung der Sprühereien erstattet haben, die sich nach vorläufigen Schätzungen auf 6000 Euro belaufen. Der Berufsschüler wird sich noch vor Gericht zu verantworten haben.

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