Lindenberger Kino zeigt den Film „Drei Gesichter“

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Absperrband im Kino könnte auch in Baden-Württemberg in der kommenden Zeit genutzt werden.
Normalität wird es beim Kinobesuch weiter nicht geben. Besucher müssen Abstand halten. (Foto: Robert Michael/dpa)
Lindauer Zeitung

Das Lindenberger Kino öffnet wieder. Als ersten Film nach der coronabedingten Zwangspause zeigt das Kino am Donnerstag, 18. Juni, den Film „Drei Gesichter“. Beginn ist um 20 Uhr. Der Film ist laut Pressemitteilung das vierte Werk des iranischen Regisseurs Jafar Panahi, der seine Filme heimlich produziert und außer Land schmuggelt, weil er sei 2010 vom Mullah-Regime mit einem Berufs- und Reiseverbot belegt ist.

Der bekannte iranische Schauspieler Bhnaz Jafari (spielt sich selbst) erhält in dem Film eine Videobotschaft eines weiblichen Fans. Gemeinsam mit ihrem Freund, dem Regisseur Jafar Panahi (spielt sich auch selbst), macht er sich auf die Suche nach dem Mädchen. Die Reise in den Norden des Landes bringt überraschende Begegnungen: Dorfbewohner, die einspurige Bergstraßen mit cleveren Hupcodes passierbar machen; alte Frauen, die in ausgehobenen Gräbern Probe liegen und potente Zuchtbullen, die den Weg versperren. Im Bergdorf des Mädchens angekommen, versuchen die beiden das Geheimnis des Videos endlich zu lüften.

Das Sitzplatzkontingent ist auf 50 Besucher beschränkt, um die Mindestabstände einhalten zu können. Karten gibt es nur an dem Abend im Kino . Wie auch in der Gastronomie, muss das Kino die Kontaktdaten der Besucher aufnehmen. Es herrscht Maskenpflicht.

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