Lindaus Fußballerinnen mit Nullnummer im Derby

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Lindaus Kevser Albayrak im Zweikampf mit Eglofs Linda Hengge (re.) während des 0:0 im Derby.
Lindaus Kevser Albayrak im Zweikampf mit Eglofs Linda Hengge (re.) während des 0:0 im Derby. (Foto: Florian Wolf)
Lindauer Zeitung

„Klar überlegen und am Ende stehen wir nur mit einem Punkt da, das ist bitter.“ So lautete, wie die SpVgg selbst mitteilt, das Fazit von Lindaus Trainer Achim Schnober nach dem Derby der Lindauer Fußballerinnen im Derby gegen Eglofs. „Der finale Pass wurde zu selten durchgespielt. So ist es gegen eine nur nach hinten verteidigende Mannschaft wie Eglofs schwierig. Am Ende muss ich der aufopferungsvoll kämpfenden Mannschaft aus Eglofs zum Punktgewinn in Lindau gratulieren.“

Wie bereits in den letzten Wochen war die SpVgg Lindau zwar dominant, versäumte es jedoch, die sich ergebenen Chancen zu nutzen. So hatten die Inselstädterinnen in den ersten 30 Minuten mehrere Möglichkeiten, jedoch versprang den Lindauerinnen bei der Annahme im Strafraum Eglofs der Ball oder Eglofs hatte immer eine Fußspitze dazwischen. Da auch ein Tor von Veronika Gibasova, die den Ball von 20 Metern ins Eck zirkelte wegen Abseits aberkannt wurde, ging es mit 0:0 in die Halbzeit.

Wie bereits im Hinspiel gelang es den Lindauerinnen, Eglofs’ Torjägerin Angelina Netzer aus dem Spiel zu nehmen, so dass Lindaus Torfrau Selina Ruedi keinen einzigen gefährlichen Ball während der gesamten 90 Minuten entschärfen musste. Da auch die Lindauerin Kim Roitner im Defensivbereich überragend spielte konnte Lindau die Konterchancen meist bereits im Keim ersticken.

Nachdem sich am Spielverlauf in der zweiten Halbzeit wenig änderte, Lindau aber weiter kein Tor erzielen konnte, blieb es beim 0:0 im Landesligaderby.

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