Die kleine Theatergruppe der Freien Schule Lindau ist zum ersten Mal für ein Weihnachtsspiel nach Dornbirn gereist. Ihre Inszeni
Die kleine Theatergruppe der Freien Schule Lindau ist zum ersten Mal für ein Weihnachtsspiel nach Dornbirn gereist. Ihre Inszeni (Foto: Serra)
Lindauer Zeitung

Die kleine Theatertruppe der Freien Schule Lindau haben zum ersten Mal sein Weihnachtsspiel auf der Kleinkunstbühne des Kulturvereins TIK in Dornbirn inszeniert. Zeitkritisch, modern und immer wieder mit humorvollen Momenten spielten die Kinder die Schatten und Sonnenseiten der besinnlichen Weihnachtszeit.

Der einsame Jäger, der nach einem wärmenden Herzen sucht, der arme Hund, welcher anstatt eines saftigen Knochens nur Tofu zu essen bekommt oder der Künstler, der in seinem Wahn vergessen hat, dass er eine Frau und Tochter hat, sind Charaktere des Stücks.

Zum Glück gibt es aber auch die zwei tollpatschigen, vorlauten Engel und den lieben Weihnachtsbaum. Sie setzen alles daran, dem Alptraum Weihnachten irgendwie entgegenzuwirken und die Herzen der Menschen zu erwärmen. Wie in einem richtigen Weihnachtsmärchen gelingt es am Ende die Herzen aller kleinen und großen Zuschauer zu berühren und alles zum Guten zu wenden.

Die Ideen und Fantasien der Kinder wurden von den Leiterinnen der Theatergruppe, Dorrit Aniuchi Kogler und Birgit Eiler aufgenommen und mit den Kindern umgesetzt. Gemeinsam mit den Sprösslingen wurde die Geschichte entwickelt, es wurde geprobt, Texte gelernt, Kostüme genäht – bis die Schüler mit großer Aufregung bei der Generalprobe auf den Brettern einer Kleinkunstbühne standen.

Über Pointen wird gelacht

An der Freien Schule Lindau werden inzwischen viele österreichische Kinder unterrichtet. Der Wunsch, einmal im benachbarten Vorarlberg zu gastieren wurde in Zusammenarbeit mit dem TIK Dornbirn möglich. Rund 100 Eltern, Verwandten und Freude der FSL-Kinder bestaunten die Begeisterung der jungen Talente und lachten über die Pointen.

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