Lindauer Ruderer rocken die Euro Masters

Lesedauer: 4 Min

Das Frauenteam aus Lindau erreicht einen guten zweiten Platz.
Das Frauenteam aus Lindau erreicht einen guten zweiten Platz. (Foto: Verein)
Lindauer Zeitung

Dieses Jahr hat die Euro Masters Regatta in München auf der Olympia-Regattaanlage von 1972 stattgefunden. Über 2500 Teilnehmer starteten laut Vereinsmitteilung mehrfach in verschieden Bootsklassen, vom Einer bis zum Achter. Die Lindauer Master Ruderer traten mit sechs Aktiven an – unterstützt von treuen Schlachtenbummlern.

Der neu formierte Master Frauen Doppelvierer ging in der Besetzung mit Karin Klose, Sabine Dietrich, Susanne Kainz-Unterkircher und Schlagfrau Petra Groten an den Start. Bei heißen Temperaturen hieß es in einem voll besetzten Viererfeld einen kühlen Kopf zu bewahren. Die vier Mädels durften gegen Mannschaften aus den Niederlanden, Dänemark, Großbritannien, einer internationalen Renngemeinschaft sowie einem deutschen Boot antreten.

Favorit setzt sich nach 500 Meter mit einer Bootslänge ab

Auf den ersten 500 Metern waren die ersten vier Boote dicht beieinander. Die Lindauer Mannschaft lag mit einer knappen Sekunde Rückstand auf das erste Boot an dritter Stelle. Auf den zweiten 500 Metern konnte sich der Favorit, die internationale Renngemeinschaft, mit einer Bootslänge Vorsprung vom Feld absetzen.

Die Lindauer Mädels gaben auf den letzten 250 Metern noch mal alles und konnten sich mit einem kräftigen Endspurt den zweiten Platz sichern. Ein hervorragendes Ergebnis für den zweiten Start in dieser Besetzung.

Am Nachmittag kam der Master Männervierer mit Schlagmann Philipp Kritzler, Rolf Thomann, Jürgen Krampert (alle Ruderclub Lindau) und Werner Gläser (ClfW Limburg) als Ersatzmann für den mit einem Muskelfaserriss verletzten vierten Mann aus dem Lindauer Boot. Die Mannschaft saß das erste Mal auf dem Weg zum Start gemeinsam im Boot.

Drei Internationale Mannschaften und eine aus Russland erwarteten die Lindauer Ruderer dort bereits. Nach einem souveränen Start hielten sich die Lindauer Ruderer auf der gesamten Strecke unter den ersten Booten und konnten nach den 1000 Metern in München laut Vereinsbericht mit einem dritten Platz sehr zufrieden sein.

Aufgrund des großen Meldeergebnisses bei den Mixed-Rennen mit einer Vielzahl an Booten verschob sich der Zeitplan um einige Stunden, so dass das Lindauer Paradeboot, der Master Mixed Vierer mit Petra Groten, Rolf Thomann, Susanne Kainz-Unterkircher und Schlagmann Philipp Kritzler erst um 14.30 Uhr an den Start gehen konnte.

Bei über 30 Grad suchten sich die Ruderer erstmal ein schattiges Plätzchen bevor sie sich mit ihrem Boot aufs Wasser wagten.

Mixed-Mannschaft aus Lindau dominiert das Rennen

Zwei Mannschaften aus Großbritannien, aus der Tschechei und eine deutsche Renngemeinschaft traten gegen die Lindauer Ruderer an, waren allerdings chancenlos. Mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg fuhr das Lindauer Boot mit einer Länge Vorsprung den anderen Mannschaften davon.

Mit einem Titel, einem zweiten und einem dritten Platz im Gepäck wurden auf der Rückfahrt nach Lindau schon die ersten Pläne für die World Rowing Masters 2019 in Ungarn geschmiedet.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen