Lindauer Grenzpolizisten dreimal erfolgreich

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 Die Lindauer Grenzpolizisten haben dreimal den richtigen Riecher.
Die Lindauer Grenzpolizisten haben dreimal den richtigen Riecher. (Foto: symbol: Armin Weigel)
Lindauer Zeitung

Im Stadtgebiet Lindau haben Beamte der Grenzpolizei Lindau am Sonntagabend zunächst einen Kleinwagen kontrolliert. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich laut Polizeibericht heraus, dass sich die Behörden aus dem Vereinigten Königreich Großbritannien für den Aufenthalt des 50-jährigen Fahrers interessieren. Diese sind nun über den Aufenthaltsort des Mannes informiert worden.

Eine weitere, internationale Ausschreibung aus Frankreich betraf eine junge Französin. Diese war den Beamten in einem Fernreisebus auf der Strecke München-Lyon bei der Kontrolle in Lindau aufgefallen. Die Frau war von den französischen Behörden als vermisste Erwachsene im gesamten Schengenraum zur Fahndung ausgeschrieben. Nach einer eingehenden Befragung konnte die Ausschreibung geklärt werden. Die Frau konnte ihre Reise im Anschluss fortsetzen.

Wenig später wurde die gleiche Streife der Grenzpolizei bei den Fahrgästen eines weiteren Fernreisebusses fündig. Bei der Durchsuchung eines 19-Jährigen fanden die Fahnder zunächst gut zehn Gramm Marihuana. Zwar war dies als medizinisches Cannabis verpackt, doch konnten die Beamten recht schnell nachweisen, dass es sich bei der Verpackung um einen Täuschungsversuch handelte.

Bei der weiteren Nachschau in seinem Gepäck wurden schließlich noch einige Konsumeinheiten Kokain sichergestellt. Nach der Anzeigenaufnahme konnte der junge Mann schließlich in den Nachtstunden seine Reise fortsetzen.

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