Landkreis setzt weitere 25 Luftreinigungsgeräte in Schulen ein

 Landrat Elmar Stegmann (links) und Andreas Hiel vom Fachbereich Finanzen, Liegenschaften und Schulen, Landratsamt Lindau mit de
Landrat Elmar Stegmann (links) und Andreas Hiel vom Fachbereich Finanzen, Liegenschaften und Schulen, Landratsamt Lindau mit der Lieferung neuer Luftreinigungsgeräte.
Lindauer Zeitung

Der Landkreis Lindau hat für die Schulen in seiner Trägerschaft weitere 25 mobile Luftreinigungsgeräte beschafft. Diese werden laut Pressemitteilung dort eingesetzt, wo aufgrund der baulichen Gegebenheiten Unterrichtsräume nicht ausreichend durchlüftet werden können. Dies betrifft hauptsächlich Räume im Beruflichen Schulzentrum und vereinzelt Räume in der Realschule im Dreiländereck, im Bodenseegymnasium und in der Antonio-Huber-Schule. Insgesamt hat der Landkreis damit 55 solcher mobilen Luftreinigungsgeräte in seinen Schulen im Einsatz.

Die aktuell beschafften Geräte werden laut Mitteilung mit bis zu 50 Prozent vom Freistaat gefördert, der Förderhöchstbetrag pro Raum beträgt jedoch nur 1750 Euro. Die Gesamtkosten für die 25 neuen Geräte belaufen sich auf rund 24000 Euro. „Ich freue mich, dass nun weitere Unterrichtsräume mit mobilen Luftreinigungsgeräten ausgestattet sind – auch wenn sie lediglich eine Ergänzung zum vorhandenen Corona-Hygienekonzept der Schulen sind,“ so Landrat Elmar Stegmann.

Die Mitglieder des Kreisausschusses hatten sich im August einstimmig gegen einen flächendeckenden Einsatz von mobilen Luftreinigungsgeräten in den Klassenzimmern ausgesprochen. Vielmehr sollen mittelfristig die Schulen mit raumlufttechnischen Anlagen ausgestattet werden. Die Realschule in Lindenberg sowie die Sankt-Martin-Schule in Lindenberg verfügen bereits über solche stationären raumlufttechnischen Anlagen, ebenso – bis auf wenige Räume – die Realschule in Lindau. Die noch fehlenden Räume sollen zeitnah nachgerüstet werden.

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