Kreisjugendring Lindau stellt zukünftige Projekte vor

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 Auf dem Bild von links: Monika Hagg, Benjamin Deuring, Jochen Schneider und Elke Schneider vom Kreisjugendring Lindau.
Auf dem Bild von links: Monika Hagg, Benjamin Deuring, Jochen Schneider und Elke Schneider vom Kreisjugendring Lindau.
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Der Kreisjugendring Lindau hat die Herbstvollversammlung im Pfarrsaal St. Georg in Wasserburg abgehalten. Erfolge aus diesem Jahr sowie zukünftige Projekte waren Thema der Versammlung.

Benjamin Taylor von „Jugendarbeit für ALLE“ stellte die Zirkuswerkstatt vor, die in diesem Jahr alle zwei Wochen in den Grundschulen Lindenberg und Zech stattfand. Dort lernten die Kinder das Jonglieren, Balancieren, einige Zaubertricks oder konnten sich als Clown verkleiden. Ziel des Programmes sei es, die Stärken der Kinder zu fördern, Selbstbewusstsein und Teambildung innerhalb der Gruppe zu stärken.

Da das Programm so gut bei den Schülern ankam, wird die Zirkuswerkstatt im kommenden Jahr wieder an den beiden Grundschulen stattfinden. Im ersten Halbjahr wöchentlich in der Grundschule Lindenberg mit zwölf Kindern und im zweiten Halbjahr wöchentlich in der Grundschule Zech.

Für das Jahr 2020 sind auch einige neue Fortbildungen und Projekte geplant. Monika Hagg stellte die Prätect-Schulung vor, die sich auf die Prävention sexueller Gewalt spezialisiert. Aber auch Anti-Aggressionstraining und Medienkompetenzschulungen bietet der Kreisjugendring im neuen Jahr an.

Auch das gelbe Heft mit dem Sommerferienprogramm erscheint 2020 wieder, mit Programmpunkten wie Bogenschießen, Judo oder Schnupperreiten. Der Kreisjugendring wird erfolgreiche Projekte wie das Jugendberufshilfeprojekt und das Integrations- und Inklusionsprojekt weiterführen.

Da der Klimaschutz in Politik und Medien sowie unter jungen Menschen sehr präsent ist, möchte der Kreisjugendring außerdem ein Klimaprojekt mit Jugendlichen initiieren, das sich mit Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Klimaveränderung beschäftigt.

Vorstandsvorsitzender des Kreisjugendrings Lindau Jochen Schneider, verkündete stolz den Erfolg, des Sommerferienprogramms 2019. Insgesamt 2000 Kinder und Jugendliche haben diesen Sommer an den Programmen aus dem gelben Heft teilgenommen, dazu gab es 200 Betreuer. Die Betreuer seien unter anderem Schüler, Studenten und normale Menschen aus dem Volk, die sich die Zeit nahmen, mit den Kindern und Jugendlichen etwas zu unternehmen. Schneider schätzte das Engagement der Betreuer sehr, da ihm die Jugendarbeit sehr wichtig sei.

Natürlich stellte Schneider auch den Haushaltsplan für das kommende Jahr vor und markierte die markantesten Stellen. Zwar erhöht sich der Haushalt, dies sei aber aufgrund der gesunden Entwicklung so. Alles in einem würde der Haushalt aufgehen und ausgeglichen sein.

Schneider machte auch auf die Broschüre aufmerksam, die der Kreisjugendring gemeinsam mit dem Landkreis Lindau erstellt hat. Diese gibt Maßnahmen und Tipps für Veranstalter von Festen und Feiern und ist in allen Rathäusern im Landkreis, sowie online erhältlich. Ein großer Erfolg für den Kreisjugendring Lindau ist, dass auf keinen Großveranstaltungen im Jahr 2019 Polizeieinsätze wegen Minderjährigen nötig war.

Jochen Schneider machte auch darauf aufmerksam, dass er und Elke Schneider ihr Amt des Vorstands im Jahr 2020 niederlegen werden. Sie suchen noch einen geeigneten Nachfolger für diesen Posten.

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