Kolpingstraße wird als erste Lindauer Baustelle nach Ostern fertig

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 In Kürze sollen die Arbeiten für die Lärmschutzwand entlang der Kolpingstraße abgeschlossen sein. In der kommenden Woche beginn
In Kürze sollen die Arbeiten für die Lärmschutzwand entlang der Kolpingstraße abgeschlossen sein. In der kommenden Woche beginnen die Pflanzarbeiten. (Foto: Christian Flemming)
Redaktionsleiter

Bis Pfingsten sollen die laufenden Baustellen im Stadtgebiet Lindau weitgehend abgeschlossen sein. Als erstes wird kurz nach Ostern die Kolpingstraße fertig, bei anderen Projekten dauert es länger als gedacht. Und wenn alles laufende fertig ist, folgen schon wieder die nächsten Baustellen.

Kolpingstraße: In der Kolpingstraße sind die Bauarbeiter mit dem Errichten der Lärmschutzwand so weit, dass in der kommenden Woche die Pflanzarbeiten beginnen können, wie Lindaus Pressesprecher Jürgen Widmer auf Anfrage der LZ berichtet. Denn alle Mauern sollen dort grün bewachsen sein. Wenn das Wetter mitspielt, sollen die Pflanzarbeiten möglichst vor Ostern beendet sein, so dass direkt nach den Feiertagen der Einbau der Asphaltdecke auf dem Gehweg entlang der Mauer folgen soll. Damit sei der sichtbare Teil der Unterführung Langenweg knapp ein Jahr nach der Eröffnung tatsächlich fertig, sagt Widmer: „Lediglich im Regenrückhaltebecken stehen noch Ergänzungsarbeiten an.“

Zwanziger Straße: Weil es nachts noch viel zu kalt war, konnten Bauarbeiter bisher noch nicht die oberste Schicht auf der Fahrbahn der Zwanziger Straße vor der Inselhalle aufbringen. Dort fehlt bekanntlich noch eine dünne Schicht, die dort mit hellgrauer Farbe für ein einheitliches Bild von Therese-von-Bayern-Platz und Zwanziger Straße sorgen wird. Weil diese Schicht nur hält, wenn es auch nachts mehrere Tage lang nicht kälter als fünf Grad ist, musste die beauftragte Firma warten. Jetzt ist der Start der Arbeiten für die Woche nach dem 6. Mai vorgesehen. Dafür wird die Stadt die Fahrbahn vor der Inselhalle voraussichtlich drei Tage lang halbseitig sperren. Der Verkehr auf die Insel kann dort weiter fahren, wer von der Insel runter will, muss über Alten Schulplatz, Marktplatz und Heidenmauer ausweichen.

Europaplatz: Arbeiten für die Markierung der Fahrbahn sind am kommenden Dienstag, 9. April, geplant. Aber auch dort fehlt noch die oberste Beschichtung der Innenspur des Kreisverkehrs, die ebenfalls hellgrau wird, wie vor der Inselhalle. Die Arbeiten sollen innerhalb eines Tages erledigt sein, schreibt Widmer. Den Verkehr wird die Stadt wie bei den Bauarbeiten im vergangenen Jahr mittels Ampel wechselweise durch den Kreisverkehr schicken. Die Arbeiten sind Anfang Mai geplant, sofort wenn die Zwanziger Straße fertig ist.

Außenbereich der Inselhalle: Auch die Wege rund um die Inselhalle, vor allem der Uferweg zum Kleinen See hin, erhalten den hellgrauen Oberflächenbelag, der in der Zwanziger Straße geplant ist. Deshalb sind die Arbeiten laut Widmer zeitgleich geplant. Die neuen Pflanzbehälter für den Therese-von-Bayern-Platz habe die Stadt in Auftrag gegeben. Lieferung, Aufstellung und Bepflanzung seien im Juni geplant, also rechtzeitig vor Beginn der Nobelpreisträgertagung. Ob das auch für die zusätzliche mit Granit gepflasterte Multifunktionsspur gilt, die vor dem Parkhaus entlang der Zwanziger Straße geplant ist, ist noch unklar. Wie berichtet, sollen dort Busse, Taxen oder Lieferfahrzeuge für die Inselhalle kurz halten dürfen.

Thierschbrücke: Die Fertigstellung des Gehwegs der neuen Thierschbrücke dauert länger als ursprünglich geplant. Wegen des heuer sehr viel kälteren Frühjahrs sei die Abdichtung der Kappen für den Gehweg erst Ende April möglich, teilt Widmer mit. Laut Widmer soll der Gehweg im Juni, also möglichst vor Pfingsten, nutzbar sein. Bereits spätestens Anfang Mai sind die noch ausstehenden Asphaltarbeiten auf der Seite des neuen Kreisverkehrs bis zur Brücke geplant, Ende Juni folgt der neue Asphalt auf der Seite der Hinteren Insel. Der Radweg in Verlängerung des Bahndamms unter der neuen Brücke durch wird erst Ende Juni freigegeben, wenn die Brücke insgesamt fertig ist. Bis auch alle Pflanzarbeiten und alle Wege und Treppen sowie die Bänke auf den Schanzen stehen, wird es Anfang Juli werden.

Autobahnzufahrt: Ebenfalls ab 6. Mai müssen sich Autofahrer auf eine Baustelle bei der Autobahnzufahrt einrichten. Denn die Stadt muss im Auftrag des Staatlichen Bauamts Kempten zwischen OBI und McDonald’s die Fahrbahn erneuern. Das werde, je nach Wetter, mindestens sechs Arbeitstage lang dauern, schreibt Widmer. Dafür ist eine halbseitige Sperre der Fahrbahn geplant, das heißt, dass Autos zur Autobahn fahren dürfen, während der Verkehr in Richtung Stadtmitte über Robert-Bosch-Straße und Von-Behring-Straße umgeleitet wird.

Kemptener Straße: Ebenfalls im Auftrag des Staatlichen Bauamts Kempten muss die Stadt die Kemptener Straße im Bereich zwischen Kreisverkehr und der Einmündung Rennerle erneuern. Das wird laut Widmer nur unter Vollsperrung möglich sein. Die Stadt will das möglichst gleich im Anschluss an die Fertigstellung des Autobahnzubringers erledigen, also Mitte Mai. Wie lange das dauern wird und wie die Stadt den Verkehr umleiten will, wird sie rechtzeitig mitteilen.

Berliner Platz: Vor Inbetriebnahme des neuen Bahnhofs im gut anderthalb Jahren muss die Stadt den Berliner Platz in einen Turbokreisel mit Umfahrung umbauen und die Zufahrt zum neuen Bahnhof fertigstellen. Die Bauarbeiten sind laut Widmer komplett im kommenden Jahr geplant. Dieses Jahr sei nötig für die nötigen Planungen. Deshalb kann die Stadt auch noch nichts zur Dauer der Baustelle und zu geplanten Sperren und Umleitungen sagen. Darüber werde man rechtzeitig vor Beginn der Bauarbeiten im kommenden Jahr informieren.

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