Kinder und Senioren feiern ausgelassen mit den Lindauer Narren

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Schwäbische Zeitung

Direkt hintereinander hat die Narrenzunft Lindau Kinder und Senioren zu Bällen eingeladen. Mit Erfolg.

Mit einer Absage hatten viele Kinder und Eltern nicht gerechnet, aber beim Kinderfasching der Lindauer Narrenzunft gab es Einschränkungen, was den Zutritt zu dem Ball betraf. Wegen des Umbaus der Inselhalle mussten die Lindauer Narren ein Ausweichquartier suchen und fanden schließlich im Kolpingsaal eine Bleibe, in der aber nur 250 Menschen Platz haben. So mussten viele enttäuscht abziehen, die keine Eintrittskarte hatten. Ihnen blieb nur die Alternative, schnell nach Wasserburg zum dortigen Narrensprung zu eilen, dank des Wetters eine tröstliche Alternative. Für diejenigen, die rechtzeitig eine Karte ergattert hatten, war es ein toller Ball, mit vielen Tänzen für die Kleinen mit dem bewährten Animationsteam der Narren. Zum Durchschnaufen konnten sie dann der Kindertanzgruppe der Weißensberger Weihergeister zuschauen sowie die Zaubereien des Duo Chicago bewundern.

Wer unter Lindaus Senioren den Weg ins Kolpinghaus zum Seniorenball der Narrenzunft gefunden hatte, hatte garantiert seinen Spaß, wer nicht, war selbst schuld. Die Gelegenheit, den Saal des Kolpinghauses gleich für die Senioren zu nutzen, war günstig. Allerdings gab es am Abend noch einige freie Plätze an den Tischen. Doch davon ließen sich Ballbesucher und Narren nicht stören. Sie freuten sich, dass die Tanzfläche genügend Raum für alle bot. Senioren und Mäschkerle tanzten begeistert zu den Klängen der Liveband, die Lindaus Narren organisiert hatten. Auch für die Senioren gab es eine ausführliche Vorstellung der Masken aus Lindau, Bösenreutin und Weißensberg. Jetzt wissen die älteren Lindauer, wie es in Weißensberg zu den Monstern kam. Ach ja, natürlich wissen das nur die, die auch da waren. Fotos (2): Christian Flemming

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