Königliche Räuber

Lesedauer: 3 Min
 Sänger und Gitarrist Patrick Strobl (vorne) und seine Band.
Sänger und Gitarrist Patrick Strobl (vorne) und seine Band. (Foto: Band)
Lindauer Zeitung

Ein bisschen reifer sind sie inzwischen geworden, die Jungs um Sänger und Gitarrist Patrick Strobl, dessen markante Stimme beim Hörer noch immer Bilder wachruft von endlosen Roadtrips durch weite Landschaften und von durchfeierten Nächten in verrauchten Wüstenbars.

Doch Mainfelt haben nichts von ihrer kompromisslosen Leidenschaft und ihrer unwiderstehlichen Spielfreude verloren. Mehr denn je klingt die Band nach dem, was sie schon immer ausmacht: das Gefühl von grenzenloser Freiheit und ansteckender Lebensfreude!

Royal Rover, königliche Räuber, so lautet der Titel der aktuellen Tour, der Musik und Charakter des sympathischen Quartetts treffend beschreibt: aufs Lässigste „handcrafted and heartmade“, mit coolem Hobo-Charme, aber gleichzeitig von beinahe majestätischer Wucht, wie es in der Pressemitteilung des Club Vaudeville e.V. heißt, wo die Band am Donnerstag, 12. März, um 20 Uhr, auftritt. Dabei erweitern Patrick und seine Mitstreiter Klaus Telfser (Bass), Ivan Miglioranza (Banjo) und Manuel Gschnitzer (Drums) ständig ihr Repertoire, schreiben rastlos an neuen Songs und perfektionieren diese in ihren mitreißenden Konzerten, wobei sie stilistisch immer wieder ihre Grenzen ausloten und erweitern. Dabei bleiben Mainfelt immer unverkennbar sie selbst, und so werden, ohne dass die Band ihre Americana-Roots leugnen würde, neue Elemente erkennbar.

Neben dem gewohnt kernigen Gerüst aus scheppernden Banjo-Riffs und treibender Akustikgitarre weisen frische Keyboard- und Pianosounds den Weg in die Zukunft und lassen hier und da auch zart melancholische Facetten aufscheinen, bis die Songs schließlich in jene unwiderstehlich hymnischen Refrains münden, die von der stetig wachsenden Mainfelt-Fangemeinde diesseits und jenseits des Brenners aus voller Kehle mitgesungen werden. Wer sie live bislang verpasst hat, kann dies jetzt im Frühjahr nachholen, wenn Mainfelt es live wieder derart königlich krachen lassen, wie es in der Pressemitteilung abschließend heißt.

Meist gelesen in der Umgebung

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Mehr Themen