Jugendliche säen und ernten

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Die Jugendlichen machen auch Exkursionen und bauen Nistkästen und Insektenhotels.
Die Jugendlichen machen auch Exkursionen und bauen Nistkästen und Insektenhotels. (Foto: KJR)
Lindauer Zeitung

Der Kreisjugendring (KJR) betreibt gemeinsam mit dem Bund Naturschutz und dem Unternehmen Chance seit Mai dieses Jahres einen Mitmachgarten. Hier arbeiten durchschnittlich sieben junge Menschen einen Tag pro Woche unter Anleitung einer Landschaftsgärtnerin und Gartentherapeutin und einer Sozialarbeiterin, berichtet der Kreisjugendring in einer Mitteilung.

Bei dem Projekt wurde gemeinsam mit den teilnehmenden jungen Menschen zunächst ein Gartenplan mit Pflanzanleitung und Garteneinteilung erstellt. Anschließend entschieden die Jugendlichen über die Auswahl der Gemüse-, Obst- und Kräutersorten , die sie seitdem pflegen und inzwischen sogar ernten können. „In unserem Garten pflanzen wir Gemüse, Salat, Kartoffeln und auch verschiedene Obstsorten an. Diese werden dann beim Mittagstisch am Dienstag im Unternehmen Chance verkocht und von uns und anderen Gästen frisch zubereitet gegessen“, erzählt Pascal B., Teilnehmer beim Gartenprojekt und der Jugendwerkstatt im Unternehmen Chance.

Berufsbilder in diesem Arbeitsfeld erproben

Die Intention des Projektes ist, dass sich die jungen Menschen mehr an der frischen Luft bewegen und sich stärker mit Natur und Umwelt beschäftigen. Darüber hinaus sollen soziale und ökologische Kompetenzen gefördert und Berufsbilder in diesem Arbeitsfeld wie der einer Gärtnerin beziehungsweise eines Gärtners praktisch erprobt werden.

Durch dieses gemeinsame Ziel, einen Garten zu bewirtschaften, sind die Teilnehmer zu einem funktionierenden Team zusammengewachsen, heißt es im Bericht weiter. „Das gemeinsame Ziel, Obst und Gemüse für den Mittagstisch für das Hauswirtschaftsprojekt Essbar im Unternehmen Chance zu ernten, motiviert die Jugendlichen, konzentriert und konsequent bei der Sache zu bleiben“, berichtet Anja Gutermann, Leiterin der Garten-Werkstatt vom KJR Lindau.

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