Judo: Emma Roither kämpft sich auf Platz 1

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 Freut sich über Pokal und Medaille: Emma Roither vom TSV Lindau.
Freut sich über Pokal und Medaille: Emma Roither vom TSV Lindau. (Foto: roi)
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Gold, Silber und Bronze: Lindaus Judoka sind mit einem kompletten Medaillensatz vom internationalen Montfortturnier in Feldkirch zurückgekehrt. Emma Roither, die sich souverän den ersten Platz erkämpfte, führte das erfolgreiche Trio des TSV Lindau an. Anton Ruf wurde Zweiter, Eric Erath freute sich über Bronze.

Das internationale Turnier in Feldkirch wurde in drei Altersklassen ausgetragen. Anton Ruf trat bei den jüngsten Kämpfern unter zehn Jahren an. Obwohl er noch wenig Wettkampferfahrung hat, ließ er sich von seinen Gegnern nicht einschüchtern: Anton Ruf griff unermüdlich an und brachte seine Gegner mit seinem Hüftwurf immer wieder in Bedrängnis. So kämpfte er sich erfolgreich bis ins Finale. Dort musste er sich dann einem Judoka aus Österreich geschlagen geben, der den jungen Lindauer konterte.

Eine Klasse für sich war bei diesem Turnier die elfjährige Emma Roither. Sie kämpfte sich bei den Mädchen unter 13 Jahren im Eiltempo von Sieg zu Sieg: Die Lindauer Kämpferin gewann ihre Begegnungen vorzeitig mit verschiedenen Wurftechniken. Im Finale traf sie auf eine Schweizerin, die sich ebenfalls souverän ins Finale gekämpft hatte. Doch auch sie konnte Emma Roither nicht stoppen: Mit zwei starken Kontertechniken sicherte sie sich den Turniersieg.

Eine schwere Aufgabe hatte Eric Erath, der in der U16 auf starke Gegner traf. Doch der erfahrene Judoka zeigte wieder einmal, dass er an der Spitze mithalten kann. Dank einer guten Leistung sicherte er sich die Bronzemedaille.

Für die Lindauer Judoka Philip Duile, Pia Milz, Kai Wolski und Robert Spieß war an diesem Tag die Konkurrenz noch etwas zu stark, so dass es trotz teils guter Leistungen nicht für eine Platzierung reichte.

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