Neben dem prächtig haltenden EVL-Goalie David Zabolotny der Mann des Abends auf dem Memminger Eis: Doppeltorschütze Jan Hammerb
Neben dem prächtig haltenden EVL-Goalie David Zabolotny der Mann des Abends auf dem Memminger Eis: Doppeltorschütze Jan Hammerbauer. (Foto: Betty Ockert)
Sportredakteur

Im Freitagspiel der Meisterrunde der Eishockey-Oberliga Süd haben die Memminger Indians den fünften Derbysieg gegen die EV Lindau Islanders verpasst. 2:1 (0:1, 1:0, 0:0, 1:0) hieß es am Ende vor knapp 2000 Zuschauern im Eisstadion am Hühnerberg am Ende für Lindau. Dabei schien für die Hausherren zunächst alles nach Maß zu verlaufen.

Im Eröffnungsdrittel ergriffen die Memminger sofort die Initiative. Nach 80 Sekunden setzte Dominik Piskor die Scheibe an den Pfosten des Gehäuses von David Zabolotny. Kurz darauf stand Patrik Beck völlig frei vor dem EVL-Goalie, verpasste jedoch das Zuspiel. Glück für die Gäste vom Bodensee nach einem überstandenen Powerplay der Indians, als Maximilian Schaffrath auf Indians-Förderlizenzspieler Tim Bullnheimer querpasste, der jedoch knapp vorbeizog (14.). Eine Minute später stand es dann aber doch 1:0 für Memmingen: Jared Mudryk aus kurzer Distanz hielt in einer unübersichtlichen Situation drauf, Zabolotny konnte den Puck nur noch ins eigene Tor abfälschen. Das Mitteldrittel verlief zäh und zerfahren, bescherte den Islanders jedoch den 1:1-Ausgleich durch Jan Hammerbauer. Ein Festival an Strafen kassierte der EVL im Schlussabschnitt, überstand dabei auch eine mehrminütige, doppelte Unterzahl – und schlug in der Overtime zu: Den Pass von Kapitän Andreas Farny netzte Hammerbauer zum Siegtreffer ein.

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