Islanders haben das Derby vor der Brust

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 Schwer umkämpft, wenngleich nicht auf hohem Niveau: Das Spiel des EV Lindau gegen die Panzerechsen aus Höchstadt, das letztendl
Schwer umkämpft, wenngleich nicht auf hohem Niveau: Das Spiel des EV Lindau gegen die Panzerechsen aus Höchstadt, das letztendlich den ersten Sasisonsieg für die Inselstädter bringt. (Foto: Christian Flemming)
Lindauer Zeitung

Schlag auf Schlag geht es für die EV Lindau Islanders in der noch jungen Saison der Eishockey-Oberliga Süd: Nach der Freitagspartie gegen den SC Riessersee in Garmisch (Spiel bei Druck dieser Ausgabe nicht beendet), kommt mit den ECDC Memmingen Indians am Sonntag (18 Uhr) der nächste dicke Brocken nach Lindau. Die Bilanz der Allgäuer vor dem vierten Spieltag: ein 2:5 gegen Riessersee, ein 5:3 in Sonthofen und ein 6:5-Overtimesieg in Peiting, was unterm Strich Tabellenplatz fünf bedeutet. Für den Derbykracher haben bereits rund 250 Fans aus dem Allgäu ihr Kommen angekündigt. „Für Stimmung dürfte am Sonntag vonseiten Memmingen gesorgt sein“, weiß Sascha Paul. Vergleicht man den aktuellen Kader der Indians mit der Aufstellung aus der Vorsaison, scheinen auf den ersten Blick die Neuverpflichtungen die teils bedeutsamen Abgänge mindestens aufzufangen, wenn nicht gar zu überbieten. Zwar haben Jared Mudryk und Petr Haluza (beide Karriereende), Dominik Piskor (wechselte zum Herner EV in die Oberliga Nord) und Tadas Kumeliauskas (EV Landshut/DEL2) den Hühnerberg verlassen. Doch das neue Ausländerpaar, der Tscheche Samir Kharboutli (ERC Ingolstadt/U20) und der stets torgefährliche Kanadier Brad Snetsinger (Herne) sollten, im Verbund mit den neu dazugestoßenen Indians Benedikt Böhm (Eisbären Regensburg) und Fabian Voit (ERC Bulls Sonthofen) Garanten für richtig viel Schwung im Angriffsspiel der Memminger darstellen, heißt es in einer Pressemitteilung der Islanders. Sie teilen außerdem mit, dass direkt am Eisstadion aufgrund des Thermenbaus nun weniger Parkplätze zur Verfügung stehen als die letzten Jahre. Deshalb könne auch auf den Parkflächen der Firma Thomann vor dem Kamebuckel geparkt werden. Foto: Flemming

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