Kämpfen um die Meisterschaft beziehungsweise die Aufstiegsrelegation: der SV Achberg (schwarze Trikots) und die SpVgg Lindau.
Kämpfen um die Meisterschaft beziehungsweise die Aufstiegsrelegation: der SV Achberg (schwarze Trikots) und die SpVgg Lindau. (Foto: Reiner Roither)
Sportredakteur

Nach viermonatiger Pause stehen die Fußball-Kreisligisten der Staffel A2 für Sonntag, 17. März, in den Startlöchern. Der 18. Spieltag dürfte erste Aufschlüsse über zahlreiche offene Fragen geben.

Wird der SV Achberg seinen herausgespielten Vorsprung halten oder gar ausbauen und damit die Meisterschaft vorzeitig perfekt machen können? Wer kann dem Tabellenführer noch das Wasser reichen? Wer wird am Ende das Rennen um den Relegations-Aufstiegsplatz machen? Wer wird, neben dem FC Friedrichshafen, um den Klassenverbleib fürchten müssen? Diese und weitere Fragen werden bis Anfang Juni zu beantworten sein. Und bis zum Monatsende wird es die ersten wegweisenden Antworten geben.

Etwa bei der Aufstiegsfrage. Tabellenführer Achberg trifft am 31. März auf den Tabellenzweiten TSV Tettnang (31. März), eine Woche zuvor auf die Spielvereinigung Lindau und startet am Sonntag zu Hause mit einem Derby gegen den TSV Schlachters ins neue Jahr. „Taktisches, Teambuildung, Spielpraxis und viel Spaß“: Das waren die hauptsächlichen Ziele von SVA-Coach Michael Riechel, die er sich für den Aufenthalt im Trainingslager gesetzt hatte. Sollten die Achberger das ambitionierte Auftaktprogramm mit Erfolg bewältigen, dann dürfte es für die Konkurrenz um die Meisterschaft ganz schwer sein, den Fußballclub aus dem Lindauer Vorort überhaupt noch abzufangen.

Gespannt darf man sein, ob der SV Oberteuringen als derzeitiger Tabellendritter seine überraschend gute Hinrunde nach der Winterpause bestätigen wird. Nachdem Präsident Werner Mang und Sportvorstand Karsten Krannich ihren Verbleib in der Führungsriege der Spielvereinigung Lindau kurzfristig nicht mehr mit dem sportlichen Erfolg verknüpfen, wird es interessant sein, inwieweit es Spielertrainer Marco Mayer und seiner Mannschaft gelingen wird, den angepeilten Relegationsplatz zurückzuerobern.

Und der TSV Tettnang? Der hat, obwohl aktuell Tabellenzweiter, im alten Jahr schon fünf Niederlagen hinnehmen müssen. „Der Aufstieg wird schwer zu bewerkstelligen sein, da wir die Konstanz vermissen lassen. Vorne gewinnst du Spiele, hinten Meisterschaften, das ist nun einmal so“, sagte der stellvetretende TSV-Abteilungsleiter Armin Weiss nach dem 4:1-Heimsieg Ende November gegen die SGM Hege/Nonnenhorn/Bodolz.

Offen bleibt außerdem, ob die U23 des VfB Friedrichshafen, die sich nach dem total verpatzten Saisonstart bis auf Rang sechs hochgearbeitet hat, ihren Aufwärtstrend wird fortsetzen können - wie auch der Tabellenfünfte TSV Schlachters, der noch in Schlagdistanz zum Spitzenfeld liegt.

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