Alle Weihnachtsmärkte in und um Lindau auf einen Blick

Mit der Adventszeit beginnt auch die Zeit für Weihnachtsmärkte. Die Vor-Ort-Reporter der Lindauer Zeitung haben zusammengetragen, wo und wann es Veranstaltungen gibt und warum man sie sich nicht entgehen lassen sollte.

Lindauer Hafenweihnacht

Die Lindauer Hafenweihnacht beginnt am 24. November, öffnet jeweils von Donnerstag bis Sonntag an allen vier Adventswochenenden bis einschließlich Sonntag, 18. Dezember von 11 bis 21 Uhr. Die Geschäfte auf der Insel laden am verkaufsoffenen Sonntag, 27. November, von 11 bis 17 Uhr zum Bummeln und Einkaufen ein.

Die Lindauer Altstadt verwandelt sich in der Adventszeit in eine „Weihnachtsinsel“. Dazu gehören die von Kindern geschmückten kleinen Christbäume in der Fußgängerzone, der große Weihnachtsbaum vorm Alten Rathaus, die Naturkrippe in St. Stephan, Nikolausschwimmer und Nachtwächter-Rundgänge, das Weihnachtsschiff und die Modellbahn-Ausstellung, aber auch der verkaufsoffene Sonntag der Insel-Geschäfte am ersten Advent.

Alle Infos zur Lindauer Hafenweihnacht gibt es HIER.

Adventsstadelmarkt in Bodolz

Nach einer zweijährigen Corona-Pause findet wieder der kleine, aber feine Adventsstadelmarkt in Bodolz statt. Und zwar wie gewohnt am Mittwoch vor dem ersten Advent, also am 23. November. Los geht es schon um 15.30 Uhr.

Das Besondere in diesem Jahr ist: Weil die Gemeinde aus Rücksicht auf die betagten Mitbürger wegen Corona keinen vorweihnachtlichen Adventsnachmittag in einem Raum stattfinden lassen will, lädt sie ihre Senioren auf den Adventsstadelmarkt ein. Die älteren Herrschaften bekommen einen Gutschein, mit dem sie sich dann an einem der Stände etwas Leckeres zu essen und zu trinken holen können.

Zudem sorgen Sitzgelegenheiten und Heizpilze für die Voraussetzung für ein gemütliches Beisammensein im Freien. Weil sie bei Helligkeit einfacher unterwegs sind, startet der Markt schon am Nachmittag.

Wie gewohnt wird es im Hof zwischen Stadel, Koeberle und Haus der Generationen Stände mit Speisen und Getränken geben. Sowohl der Elternbeirat der Schule und des Kindergartens haben sich Leckereien ausgedacht, als auch die Fraktionen des Gemeinderates. So stehen Bratwürstle und heiße Seelen ebenso auf der Speisekarte wie Apfelküchle, Muffins, Waffeln.

Vor dem Stadel gibt es auf beiden Seiten der Straße an den Buden jede Menge Weihnachtliches und Schönes zu kaufen, wie etwa Adventskränze, Holzarbeiten, Gefilztes und Sachen aus Papier, Dekoschalen aus Beton und sogar nachhaltige Bekleidung. Ganz abgesehen davon, dass der Luftballonmann in seinem historischen Kostüm und natürlich auch der Nikolaus für die passende Stimmung sorgen.

Nonnenhorner Weihnachtsmärktle lockt mit Lebkuchen

Endlich startet die Adventszeit in Nonnenhorn wieder mit dem Weihnachtsmärktle. Nach zwei Jahren Corona-Pause höchste Zeit, dass es am Freitag, 2. Dezember und Samstag, 3. Dezember ab 17 Uhr wieder los geht und heißt: Alle Jahre wieder.

Dass das Weihnachtsmärktle stattfindet, ist sicher. Wo genau aber noch nicht. In Frage kommen zwei Standorte: Entweder vor dem historischen Backhäusle auf dem Platz zwischen Stedi und Museum. Oder aber auf der Wiese am See, bei den Foodcontainern von Confritters.

Die Entscheidung für den Standort ist wetterabhängig und fällt daher erst am Tag davor. Da ist es doch gut, dass der Duft von Glühwein, Apfelküchle und Bratwurst den Besuchern ganz sicher den rechten Weg weisen wird.

Denn davon wird es wieder genug geben. Die Nonnenhorner Vereine und Institutionen werden die Stände wie gewohnt mit allerlei Weihnachtlichem füllen. Der Musikverein wird für vorweihnachtliche Stimmung sorgen und der Nikolaus mit seinem Knecht Ruprecht hat sich an beiden Tagen für 18 Uhr angemeldet.

Neben der beliebten Christbaumversteigerung wird es auch wieder die begehrten Bürgermeisterlebkuchen geben. An die 300 Stück hat Bürgermeister Rainer Krauß im Haus am See von Valentin Knörrle gebacken. Nicht nur die Nonnenhorner wissen mittlerweile, dass man schnell sein muss, um einen zu ergattern. Wie gehabt fließen die Erlöse aus Christbaumversteigerung und Lebkuchenverkauf in den „sozialen Topf“, aus dem die Gemeinde Bürgern unkomplizierte Hilfe gewährt.

Weihnachtsmarkt in Wasserburg

Funkelnde Lichter, der Duft von Glühwein und Plätzchen und rund um den Lindenplatz viele hübsche Stände und Buden – am Samstag, 26. November, findet der Wasserburger Weihnachtsmarkt statt. Mit von der Partie ist auch wieder der Kunstbahnhof. Dieses Jahr gibt es hier sogar an zwei Tagen jede Menge Kunst zum Verschenken.

Immer am Samstag vor dem ersten Advent findet der Wasserburger Weihnachtsmarkt statt. Los geht es um 15 Uhr, Schluss ist um 21 Uhr. Rund um den Lindenplatz werden elf Buden und Stände aufgebaut sein, die von den örtlichen Vereinen und Institutionen bewirtschaftet und bespielt werden. So dürfen sich die Besucher auf Glühwein, Schupfnudeln, Raclette-Brote, Würstchen in der Semmel, heiße Seelen und Waffeln freuen.

Auch wer Adventsgestecke braucht oder nach kleinen Geschenken sucht, ist hier richtig. So verkaufen die Kindergarten- und Schulkinder selbstgebackene Plätzchen und Nikoläuse, sowie Selbstgebasteltes. Zudem gibt es Stände mit Schmuck, Näharbeiten und Grußkarten. Ab 15 Uhr finden kostenlose Pferdekutschfahrten durch das Dorf statt, um 16 Uhr untermalt die Bläserschule den Markt mit vorweihnachtlicher Musik, bevor dann der Nikolaus erwartet wird.

Auch die Kunstfreunde kommen wieder auf ihre Kosten. Denn der Wasserburger Kunstverein veranstaltet im Kunstbahnhof (KuBa) seinen traditionellen Adventsmarkt. Am Samstag, von 15 bis 19 Uhr, aber auch am Sonntag, von 11 bis 17 Uhr, lädt er zum „Kunstmarkt im Advent“ ein. 23 Künstler sind beteiligt, von der Malerei und Fotografie, über Design bis hin zur Druckgrafik und Papierarbeiten.

Erstmals Adventsmarkt am Schloss Achberg

In Achberg gibt es in diesem Jahr eine Neuheit: Sybille Bezold, Pächterin des Schlosscafés, veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Ravensburger Kulturamt erstmals einen Adventsmarkt am Schloss Achberg. Er findet am Samstag, 26. November, ab 13 Uhr statt. Selbstgemachte Produkte aus der Region sind an Ständen im Schloss zu erwerben.

Daneben gibt es ein vielfältiges Programm. So singt der Kinderchor Ravensburg ab 15 Uhr deutsche, ukrainische und englische Lieder. Simon Rädler aus Weiler unterhält mit Akkordeonklängen und der Nachwuchs der Musikkapelle Achberg spielt ab 17 Uhr auf. Ein Lagerfeuer erwartet die Besucherinnen und Besucher ebenso wie der Verkauf von Linsensuppe, Glühwein und Waffeln.

Die Ministranten verkaufen Plätzchen und die katholische Kirche, die in diesem Jahr keinen eigenen Adventsmarkt veranstaltet, verkauft Adventskränze und Tischschmuck. Bei Regenwetter fällt der Adventsmarkt am Schloss aus. Aktuelle Informationen zum Adventsmarkt gibt es unter www.schloss-achberg.de.

Adventsläuten in Hergensweiler

Am Bücherbasarwochenende, 19. und 20. November, gibt es in Hergensweiler nicht nur Bücher zu kaufen. Feuerwehr, Jugendfeuerwehr, Grundschule und der Kindergarten St. Ambrosius haben sich zusammengetan, um ein „Adventsläuten“ zu organisieren.

Los geht es am Samstagabend ab 18 Uhr mit stimmungsvoller Beleuchtung und Musik in einem Festzelt auf dem Schulhof, dazu gebe es warme und kalte Getränke, sowie ein deftiges und süßes Speisenangebot, sagt Stefan Erath, der Vorsitzende der Feuerwehr Hergensweiler. Die Jugendfeuerwehr beteilige sich beispielsweise mit dem Verkauf von frischen Waffeln.

Am Sonntag sind ab 9.30 Uhr im Zelt zusätzlich Marktstände für einen kleinen Weihnachtsmarkt zu finden, an denen der Kindergarten sowie Leute aus dem Dorf selbst gefertigtes Kunsthandwerk und selbst gebastelte weihnachtliche Dinge verkaufen. „Die Veranstaltung an Sonntag ist tagsüber, also im Hellen. Wir wünschen uns aber zudem romantische Adventsstimmung, deshalb beginnen wir mit dem Adventsläuten schon am Samstagabend“, erklärt Erath.

Der Elternbeirat der Grundschule verkauft am Sonntag aus dem Foyer der Grundschule heraus Kaffee und selbstgebackene Kuchen – auch zum Mitnehmen, sowie Weihnachtsbasteleien der Grundschüler. Der Eltern-Arbeitskreis des Kindergartens verkauft im Feuerwehrzelt von den Kindergartenkindern gemalte Weihnachtskarten, adventliche Dekoration und winterliches Gebäck. Der Erlös kommt jeweils den Kindern der Einrichtung zugute.

 Eine Impression aus einem der vergangenen Bücherbasare: die Leiblachhalle wird wieder zu Paradies für Bücherwürmer und Leseratt
Eine Impression aus einem der vergangenen Bücherbasare: die Leiblachhalle wird wieder zu Paradies für Bücherwürmer und Leseratten – aber auch für Freunde moderner Medien. (Foto: Bücherbazar Team)

Bücherbasar zum Adventsstart

Leseratten und Bücherwürmer aufgepasst: Am Sonntag, 20. November lädt das Bücherbasar-Team Hergensweiler zum elften Mal zum Bücherbasar „Bücher und mehr... für Erwachsene, Jugendliche und Kinder“ ein. Der Bazar ist von 10 bis 15 Uhr in der Leiblachhalle.

„Die Freude auf den Bücherbasar ist groß. Wir haben wahnsinnig viele Anfragen gehabt, ob wir ihn dieses Jahr organisieren“, erzählt Anja Betke vom Bücherbasar Team. Im vergangen Jahr mussten sie kurzfristig absagen, die vergebenen 150 Verkaufsnummern behielten aber ihre Gültigkeit und „wurden beinahe alle auch wieder dankend angenommen.“ Pro Nummer dürfen die Verkäufer maximal 50 Bücher, Hörbücher, DVDs, Nintendo- und PC-Spiele abgeben und die meisten schöpfen das Maximum aus – das bedeutet, dass die enorme Auswahl von rund 7500 Teilen im Angebot sehen werden. Verkaufsnummern gibt es keine mehr.

„Der Bücherbasar ist eine nachhaltige Sache, denn er schenkt den Dingen ein weiteres Leben“, sagt Anja Betke. Gut zu wissen ist, dass die Vorgaben an die Verkäufer streng sind: Die Bücher, DVDs und Spiele müssen in sehr gutem Zustand und vor allem sauber sein. Außerdem wird bei der Annahme Aktualität bevorzugt, denn richtig alte Schinken verkaufen sich schlecht, auch wenn die Ware günstig sein soll.

Die Spende aus dem Erlös des Bücherbasars sei wieder für einen sozialen Zweck bestimmt. „Alle freuen sich auf die Adventszeit und bei uns gibt es schon die ersten Weihnachtsgeschenke und Lesestoff für lange Herbst- und Winterabende.“

Nikolausmarkt in Schlachters

Der Frauenbund Sigmarszell veranstaltet einen kleinen Nikolausmarkt in Schlachters. Der findet am Freitag, 2. Dezember, von 15 bis 21 Uhr statt. Bei schlechtem Wetter wird im Feuerwehrhaus in Schlachters gefeiert und bei gutem auf dem Parkplatz am Haus des Gastes.

Dorfweihnacht in Niederstaufen

Der TSV Niederstaufen veranstaltet eine „Dorfweihnacht“. Die findet am Samstag, 3. Dezember, ab 16 Uhr mit kleinem Weihnachtsmarkt und Besuch des Nikolauses auf dem Sportgelände an der Adelbergstraße statt.

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