Hards Handballer verlieren das Entscheidungsspiel

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 Wie im Vorjahr werden die Vorarlberger in der ersten österreichischen Liga Vizemeister.
Wie im Vorjahr werden die Vorarlberger in der ersten österreichischen Liga Vizemeister. (Foto: PR)
Lindauer Zeitung

Der neue österreichische Handballmeister heißt Moser Medical UHK Krems. Die Wachauer nutzten im Entscheidungsspiel den Heimvorteil und gewannen gegen Vizemeister Alpla HC Hard mit 27:22 (15:11). Für die Niederösterreicher ist es der erste Meistertitel seit 1977. Die Harder landeten wie im Vorjahr auf dem zweiten Platz.

Beide Teams drückten vom Anpfiff an in der ausverkauften Sporthalle Krems mächtig aufs Tempo. Die Kremser Deckung stand sehr offensiv und hatte einen starken Michal Shejbal zwischen den Pfosten. Mit schnellen Gegenstößen zog Krems auf 6:1 (8.) weg. Hard blieb in den ersten zehn Minuten ohne Tor aus dem Spiel heraus. Lukas Schweighofer gelang in der 15. Minute der erste Treffer aus dem Spiel heraus zum 8:3. In der 23. Minute verkürzte Boris Zivkovic auf 8:12, kurz darauf stand es 11:13. Bis zur Halbzeit zogen die Kremser aber wieder auf 15:11 weg. In der zweiten Halbzeit verkürzte Dominik Schmid auf 15:16 (38.), Luca Raschle erzielte das 16:16. Der Sechs-Tore-Rückstand war aufgeholt. Die Partie war wieder offen. Doch in Führung gingen die Harder nicht. Nach dem Ausgleich zum 19:19 hatten die Roten Teufel vom Bodensee im Angriff acht Minuten lang Ladehemmung und Krems zog auf 22:19 (54.) davon.

Hard-Cheftrainer Klaus Gärtner nahm eine Auszeit. Doch die Kremser ließen sich den Meistertitel nicht mehr nehmen. „Wir haben den Start verschlafen, waren übernervös, haben viele Fehler gemacht und sind nie in Führung gegangen. Im entscheidenden Moment sind uns dann Fehler unterlaufen. Es war ein Spiegelbild der Saison. Gratulation an Krems“, meinte Hard-Cheftrainer Klaus Gärtner. Kapitän Dominik Schmid war nach der Vizemeisterschaft enttäuscht: „Wir haben einen Sechs-Tore-Rückstand aufgeholt, waren dann aber immer wieder einen Schritt zu spät. In gewissen Phasen waren wir zu unkonzentriert. Da wäre mehr möglich gewesen.“

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