Hard kassiert erste Heimniederlage in dieser Saison

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 Michael Knauth muss mit Alpla HC Hard eine schmerzliche Niederlage einstecken.
Michael Knauth muss mit Alpla HC Hard eine schmerzliche Niederlage einstecken. (Foto: Alexandra Köß)
Lindauer Zeitung

In der zweiten Bonusrunde der spusu Liga hat der amtierende Vizemeister Alpla HC Hard gegen den Tabellenführer Moser Medical UHK Krems knapp mit 28:30 (14:15) verloren. Die Niederösterreicher bauten damit ihre Führung aus. In der Tabelle führt Krems mit 18 Punkten vor Hard (14), Westwien (12), Graz (11) und Bregenz (10).

Laut Pressemitteilung gingen beide Teams nicht in Bestbesetzung in die Schlagerpartie. Bei den Roten Teufeln vom Bodensee fehlte Kapitän Dominik Schmid. Bei den Wachauern war Aron Tomann (Kreuzbandriss) nicht dabei.

In der rasanten Startphase stand es nach acht Minuten 4:4. Die Harder nahmen Thomas Kandolf und Jakob Jochmann an die kurze Leine und zogen mit schnellen Kontern auf 6:4 weg. Zudem präsentierte sich Goalie Golub Doknic mit sieben gehaltenen Bällen erneut in sehr guter Form. Vor 1300 Zuschauern in der Sporthalle am See ging der offene Schlagabtausch in der Folge munter weiter. Mit einem knappen 14:15-Rückstand der Hausherren ging es nach 30 umkämpften Minuten in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel ließen die Vorarlberger im Angriff etliche Chancen aus – Krems hatte blitzschnell mit fünf Toren die Nase vorne (14:19/34.). Hards Chefcoach Klaus Gärtner zückte die grüne Karte und fand wohl die passenden Worte. Seine Schützlinge kämpften sich heran.

Der eingewechselte Torwart Thomas Hurich, der zehn Würfe parierte, wurde zum großen Rückhalt der Gastgeber. Die legten einen 4:0-Lauf hin – Kreisläufer Nejc Zmavc brachte Hard auf 22:23 (47.) heran. Doch auch Krems-Keeper Michal Shejbal erwischte einen glänzenden Tag: Immer wieder scheiterten die Hausherren am Gäste-Torwart. Mit dem Stand von 23:26 für die Gäste aus Krems ging es in die Schlussminuten.

In der hektischen Schlussphase kam Hard durch einen Doppelschlag von Luca Raschle auf 26:28 (55.) heran. Die Vorarlberger versuchten es mit dem siebten Feldspieler. Ein Lattenpendler von Boris Zivkovic (sieben Tore) erkannten die Schiedsrichter als Tor nicht an. Im Gegenzug traf Gäste-Goalie Michal Shejbal ins leere Harder-Tor (26:30). Der Tabellenführer aus Niederösterreich erwies sich im Topspiel der Runde als abgezockter und gewann nicht unverdient mit 30:28. Für die Roten Teufel ist es die erste Heimniederlage in dieser Saison.

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