GWG lässt zwei Linden in Zech umsetzen

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Um zwei Linden zu erhalten, lässt die GWG Lindau sie umziehen. (Foto: Christian Flemming)

Eigentlich hätten sie an ihrer angestammten Stelle stehen bleiben sollen, um wie ein Tor am Zugang zu den beiden neu zu bauenden Häusern in der Joseph-von-Eichendorf-Straße in Zech zu fungieren. Doch die Gefahr, dass die beiden Linden bei den Bauarbeiten zu sehr Schaden nehmen, war der GWG dann zu groß. Daher ist ein Spezialunternehmen aus Franken mit einem 40-Tonnen-Gerät gekommen, das darauf spezialisiert ist, größere Bäume umzusetzen. Die beiden Linden, rund 15 Meter hoch und um die 30 Jahre alt, wurden mit dem kugelförmigen Ausschneider aus dem Boden geholt und an ihren neuen Platz inmitten einer Grünanlage rund hundert Meter weiter gesetzt. Da bekommen sie nun eine Stabilisierung und dürften bis in drei Jahren wieder richtig stabil verwurzelt sein. Spannend für die Ausführenden wie die Vertreter der GWG und der Lindauer Baumpflege war, keine Leitungen im Untergrund zu beschädigen. Nicht zuletzt dank der Wünschelrutengänger des Baumumzugsunternehmens konnte dies vermieden werden, zentimetergenau gruben sie an Leitungen vorbei. Da die Bäume ein Gewicht von bis 15 Tonnen auswiesen, setzte die Firma ihr größtes Gerät ein, von dem es europaweit nur drei Exemplare gibt. An dem ehemaligen Standort der beiden Linden wird die GWG nach Abschluss des Häuserbaus zwei neue Linden pflanzen. cf/Foto: Christian Flemming

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