Großbrand im schweizerischen Rebstein: Schaden geht in die Millionenhöhe

Großbrand im Industriegebiet in Rebstein: Die Polizei schätzt den Schaden auf Millionenhöhen. (Foto: Kantonspolizei St. Gallen)
Lindauer Zeitung

Ein Großbrand in einem Industriegebiet in Rebstein im Kanton St. Gallen hat Schäden in Millionenhöhe verursacht. Wie die Polizei berichtet, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen am Dienstag, kurz nach 18 Uhr, die Meldung von einem Brand im Industriegebiet an der Industriestraße in Rebstein erhalten.

Der Brand entwickelte sich demnach zu einem Großbrand. Zwei Gebäude brannten vollständig aus. Der Sachschaden geht nach Schätzungen der Polizei in die Millionenhöhe. Es werden Zeugen gesucht.

Aus bislang unbekannten Gründen kam es in einem Gebäude, in welchem sich mehrere Industrie- und Gewerbebetriebe sowie eine Wohnung befinden, zu einem Brand, heißt es im Bericht weiter.

Das Gebäude inklusive der Wohnung brannten vollständig aus. Anschließend griff das Feuer auf eine zweite Gewerbeliegenschaft über. Auch dieses Gebäude brannte vollständig aus. Verschiedene Fahrzeuge in den Hallen wurden ein Raub der Flammen. Personen wurden nach jetzigen Erkenntnissen keine verletzt.

Heißes Wetter und Feuer setzen den Feuerwehrleuten zu

Die Löscharbeiten gestalteten sich für die aufgebotenen Feuerwehren schwierig. Das sonst schon heiße Wetter und der Großbrand setzen den Feuerwehrleuten zu. Mehrere Feuerwehrleute mussten von Samariter betreuen werden. Es musste aber niemand medizinisch weiter versorgt werden.

Großbrand im Industriegebiet in Rebstein: Die Polizei schätzt den Schaden auf Millionenhöhen. (Foto: Kantonspolizei St. Gallen)

Nebst mehreren Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen und einem Staatsanwalt standen mehrere Feuerwehren aus dem Rheintal mit über 100 Angehörigen und rund 20 Fahrzeugen im Einsatz. Sie wurden unterstützt durch den Lösch- und Rettungszug der SBB. Zwei Rettungswagen, sieben Angehörige der Rettung, ein Einsatzleiter Sanität und ein Notarzt wurden ebenfalls vorsorglich aufgeboten. Die Bahnstrecke Rebstein-Marbach-Heerbrugg war unterbrochen.

Polizei bittet um Fotos und Videoaufnahmen

Die Brandursache ist noch unklar. Die Spezialisten des Kompetenzzentrums Forensik der Kantonspolizei St.Gallen wurden mit der Brandursachenermittlung beauftragt. 

Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen, welche Video- und Fotoaufnahmen vom Brand erstellt haben. Von Interesse sind nur Aufnahmen, welche in der Anfangsphase und in unmittelbarer Nähe und frontalem Blick auf das Brandobjekt erstellt wurden. Diese Daten können via Uploadportal https://kaposg.link/upload hochgeladen werden.

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