Gewinnen macht der SGLL Spaß

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 Symbolbild.
Symbolbild. (Foto: Fedor Selivanov)
Lindauer Zeitung

Das Eishockey-Team der SG Lindenberg/Lindau 1b hat den Memminger Eishockeyclub HC Maustadt im nach eigenen Angaben besten Heimspiel der Saison mit 7:1 vom Eis geschossen. „Das hat richtig Spaß gemacht“, sagte Abteilungsleiter Oliver Baldauf anschließend. Seine SG zeigte im Bezirksliga-Spitzenspiel einen souveränen Auftritt – und siegte überraschend deutlich 7:1 (2:0, 3:1, 2:0). „Wir hatten den Gegner jederzeit gut im Griff. Lediglich kurz nach dem 2:1-Anschlusstreffer war kurz der Faden weg“, bilanzierte Baldauf.

Das vom Trainer-Duo (Zdenek Cech stand an der Bande, Fabian Lämmle auf dem Eis) erdachte taktische Konzept ging vor 230 Zuschauern im Kunsteisstadion am Waldsee voll auf. Und auch ohne den gesperrten Manuel Merk lief die Angriffsmaschine auf Hochtouren, heißt es in einer Pressemitteilung. „Alle Reihen haben nach vorne viel Druck gemacht“, sagte Baldauf. Dominic Mahren (7.) und Daniel Pfeiffer (14.) sorgten im ersten Drittel für eine verdiente Pausenführung.

Im zweiten Abschnitt sammelte Maustadt dann nicht nur sechs Zeitstrafen (insgesamt 20 Strafminuten, Lindenberg 14), sondern kam durch Dennis Schirrmacher auf 1:2 heran (31.). Das war der Moment, in dem das Spiel hätte kippen können. Aber nur kurzzeitig. Die SGLL schüttelte sich – und zog innerhalb von fünfeinhalb Minuten durch Pfeiffer (34.), Mahren (36.) und Michael Wellenberger (40.) auf 5:1 davon. „Das war eine ganz starke Phase von uns. Alle haben sich mächtig reingehauen“, lobte Baldauf.

Den sonst so spielstarken und torgefährlichen Memmingern war damit der Zahn gezogen. Im letzten Drittel spielte die SGLL die Führung souverän runter und erhöhte durch Elia Feistle (52.) und Youngster Noel Wilhalm (59.) sogar noch auf 7:1.

Die Spielgemeinschaft bleibt als Dritter oben dran. Der Kampf um die Play-offs ist spannend, zwischen Platz eins und fünf liegen nur fünf Punkte. Für das Team um Kapitän Markus Schweinberger geht es am Freitag zu Schlusslicht Königsbrunn (20 Uhr).

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