Gekündigte Sozialwohnungen: Termin für Umzug steht

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In dieser Woche müssen die Mieter aus dem GWG-Gebäude Dreierstraße 5 und 5a ausziehen, weil es dort keinen Brandschutz gibt.
In dieser Woche müssen die Mieter aus dem GWG-Gebäude Dreierstraße 5 und 5a ausziehen, weil es dort keinen Brandschutz gibt. (Foto: dik)
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Die Bewohner des GWG-Gebäudes Dreierstraße 5 und 5a müssen ihre Wohnungen ab Donnerstag verlassen. Dann werden die ersten Umzugswagen anrollen, berichtet Lindaus Pressesprecher Jürgen Widmer auf Anfrage der LZ. Inzwischen habe die GWG allen Mietern eine neue Wohnung angeboten, ergänzt Widmer. Die meisten hätten auch schon zugesagt.

Weil es etwas länger gedauert hat, bis neue Wohnungen bezugsfertig waren, beginnt der Reigen der Umzüge aus dem Gebäude der alten Brauerei erst am Donnerstag. „Wir haben für alle eine Wohnung“, freut sich Widmer, dass inzwischen fast alle Mieter bereits zugesagt haben, dass sie eine angebotene neue Wohnung nehmen werden. und dies obwohl einige zuerst gar nicht ausziehen wollten. Doch nun sieht es so aus, als ob die GWG niemanden zwangsräumen muss. Lediglich bei einer Familie war das am Dienstagmittag noch unklar. Die Betroffenen wollten am Dienstagnachmittag noch eine Wohnung anschauen.

Im Laufe des Dienstag haben Techniker zudem eine provisorische Brandmeldeanlage in dem Gebäude eingebaut. Denn der Brandschutz ist in dem Gebäude weiterhin nicht gewährleistet. Das liegt vor allem an einem vom Keller bis zum Dach durchgehenden Schacht, durch den sich Flammen und Rauch in minutenschnelle im Haus verteilen würden. Dies vor allem auch deshalb, weil Böden und Wände in dem Gebäude zum großen Teil aus Holz sind.

Die Brandmeldeanlage soll die Bewohner im Ernstfall alarmieren, damit diese das Gebäude sofort verlassen können. Denn die Feuerwehr hatte bereits darauf hingewiesen, dass ein Vollbrand sich innerhalb weniger Minuten in dem Haus ausbreiten könnte. Für die Retter sei es wahrscheinlich auch aufgrund der nicht einfach Anfahrbarkeit dann zu spät. Die neue Anlage löst das Problem nicht, kann aber für die wenigen Tage bis zum Auszug der 16 Mietparteien die Sicherheit etwas verbessern.

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