Gedruckt, nicht digital: Bogy erinnert an den Welttag des Buches

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 Es muss nicht immer ein Roman sein: Die beiden Fünftklässler Joel und Josua Kollnig greifen auch mal zu einem Fachbuch.
Es muss nicht immer ein Roman sein: Die beiden Fünftklässler Joel und Josua Kollnig greifen auch mal zu einem Fachbuch. (Foto: bogy)
Lindauer Zeitung

Mit neuen Hits der Kinder- und Jugendliteratur und bewährten Klassikern hat das Bodensee-Gymnasium (Bogy) den Welttag des Buches begangen, wie Irene Heß, Fachbetreuerin Deutsch am Bogy, mitteilt. Der Welttag des Buches soll daran erinnern, dass Bücher auch aus unserer von den digitalen Medien bestimmten Welt nicht wegzudenken sind und sie im Gegenteil mehr denn je ihren besonderen Stellenwert in der modernen Gesellschaft haben. Denn Bücher sind wie gute Freunde, die einen nie im Stich lassen, die immer für einen da sind, so die Antwort einer Fünftklässlerin am Bogy auf die Frage, was Bücher ihr bedeuten.

So durfte auch der Welttag des Buches, der am 23. April stattfand, nicht im Stundenplan des Bodensee-Gymnasiums fehlen. Zwar fiel der Tag in diesem Jahr auf einen Ferientag, sei aber auf einen Schultag gelegt worden, wie das Bogy mitteilt. Die Schüler beschäftigten sich an dem Tag mit Aktionen rund um das Buch.

Den Auftakt machte die Buchhändlerin Britta Schenk von der Lindauer Buchinsel, die aktuelle Kinder- und Jugendbücher vorstellte. Danach durften die Kinder selbst kreativ werden, indem sie Lesezeichen bastelten, Sagen, Elfchen oder Haikus schrieben. Die Ergebnisse lassen sich durchaus sehen und können laut Pressemitteilung des Bogy in der Schulbibliothek bewundert werden.

Den krönenden Abschluss bildete wie in jedem Schuljahr die Vorlesestunde der Tutoren aus den zehnten Klassen. Gespannt lauschten die jüngeren, was die älteren Schüler gelesen haben, als sie in ihrem Alter waren. Es war herzerfrischend mit zu erleben, wie sich die „Kleinen“ über die Lektüre der Jugendbuchklassiker wie Otfried Preußlers „Der kleine Wassermann“ oder Astrid Lindgrens „Pippi Langstrumpf“ in ihren Leseerlebnissen über den Altersunterschied hinweg begegneten, heißt es weiter.

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