EV Lindau Islanders haben Respekt vor Höchstadter Offensivquartett

Im ersten Saisonheimspiel gegen Höchstadt setzte sich der EV Lindau knapp durch.
Im ersten Saisonheimspiel gegen Höchstadt setzte sich der EV Lindau knapp durch. (Foto: Christian Flemming)
Lindauer Zeitung

Im Auswärtsspiel beim SC Riessersee ist den EV Lindau Islanders keine Trendwende gelungen. Stattdessen gab es in Garmisch-Partenkirchen am Dienstagabend die dritte Niederlage in Serie. Einen weiteren Versuch, Zählbares zu holen, unternimmt der Vorletzte der Eishockey-Oberliga Süd am Donnerstag: In der heimischen Eissport-arena geht es gegen den aktuellen Siebten Höchstadter EC (19.30 Uhr, live auf SpradeTV).

Chancen auf den Ausgleich nicht genutzt

Beim 2:5 (0:2, 2:3, 0:0) in Garmisch-Partenkirchen benötigte die Mannschaft von Trainer Stefan Wiedmaier zu lange, um in die Partie zu finden – nach den Toren von Anton Radu (6.), Michael Knaub (7.) und David Seidl (21.) lagen die Islanders früh mit 0:3 hinten. Scheinbar wirkten noch die bitteren Pleiten gegen Füssen und Passau nach. Doch danach stimmte zumindest die Reaktion: Jere Laaksonen (25.) und Marvin Wucher (26.) verkürzten auf 2:3. Laut EVL-Mitteilung waren die Gäste dann auch drauf und dran, den Ausgleich zu erzielen. Doch Lindau brachte den Puck nicht im Tor unter, treffsicherer vor 723 Zuschauern zeigten sich die Gastgeber. Alexandre Perron-Fontaine (32.) und Michael Knaub (40.) stockten noch im zweiten Drittel auf 5:2 für den SC Riessersee auf. Das war auch der Endstand, da im letzten Drittel des Spiels nichts Nennenswertes mehr passierte.

Drittes Duell dieser Saison gegen Höchstadt

Nun treffen die Islanders zum dritten Mal in dieser Saison auf den Höchstadter EC. Die Überraschungsmannschaft der Vorsaison ist in großen Teilen zusammengeblieben. Bei den Alligators hat sich zudem die Verpflichtung des Russen Nikita Shatsky bezahlt gemacht. Der von den Krefeld Pinguinen gekommene Kontingentspieler sammelte in seinen ersten 14 Spielen schon 16 Scorerpunkte. Die meiste Torgefahr strahlt aber Jari Neugebauer aus: In dieser Saison war der 27-jährige Deutsche schon an 30 Treffern beteiligt. Auch die Höchstadter Anton Seewald und Jannik Herm weisen sehr gute Statistiken auf. Alle vier, so die Islanders in ihrer Mitteilung, „bilden ein gefährliches Offensivquartett, das wir nicht zur Entfaltung kommen lassen dürfen“.

Nach den bisherigen Duellen in dieser Saison steht es Unentschieden zwischen den beiden Teams. Während die Höchstadter ihr Heimspiel am 26. November gegen Lindau mit 4:2 gewannen, schlugen die Islanders die Mittelfranken in der heimischen Eissportarena mit 5:4 nach Penaltyschießen. Der Erfolg am 24. Oktober war damals der erste Saisonsieg nach einem schlechten Saisonstart. Es begann ein Aufwärtstrend, der zuletzt aber deutlich ins Stocken geraten ist. Aus Sicht der Islanders darf in der Begegnung gegen Höchstadt nun erneut eine Veränderung zum Positiven herbeigeführt werden.

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