Es geht wieder um den Rotary-Jugend-Musikpreis

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Lindauer Zeitung

Bereits zum 17. Mal laden der Rotary-Club Friedrichshafen-Lindau und der Internationale Konzertverein Bodensee am Sonntag, 10. Februar, ab 17 Uhr vier junge hochbegabte Pianisten ins Forum am See auf der Lindauer Insel ein, um den diesjährigen Gewinner des Rotary-Jugend-Musikpreises zu küren.

Mittels eines öffentlichen Wettbewerbs werden vom Rotary-Club Friedrichshafen-Lindau ausgelobte Stipendien vergeben. Drei fachkundige Juroren unter der Leitung von Peter Vogel werden die jeweils etwa 25-minütigen Auftritte der jungen Tastenkünstler beurteilen.

Die jüngste Teilnehmerin ist die 14-jährige Kanadierin Helen Hai Lun Yu. Sie ist in China geboren und mit ihren Eltern bereits nach ihrem ersten Lebensjahr nach Kanada ausgewandert. Derzeit ist sie Jungstudentin in der Klasse von Professor Bernd Goetzke an der Hochschule für Musik, Medien und Theater Hannover. Sie präsentiert sich mit dem ersten Satz aus der Sonate C-Dur op. 2/3 von Beethoven, der Konzertetüde „La Ricordanza“ von Liszt und der Sonate Nr. 1 in f-Moll op.1 von Prokofjew.

Der 15-jährige Philip Huber aus Traunstein studiert bei Gianfranco Sannicandro Klavier. Sein Wettbewerbsprogramm besteht aus der Sonate Nr. 29 in Es-Dur von Joseph Haydn, der Konzertetüde in c-Moll op. 25/12 von Chopin und dem Prélude in g-Moll op. 23/5 von Rachmaninow.

Die 16-jährige Norina Hirschi aus Pfäffikon (Schweiz) ist Jungstudierende am Precollege der Züricher Hochschule der Künste in der Klasse von Oliver Schnyder. Sie wird im Wettbewerb den ersten Satz aus der Sonate G-Dur op. 31/1 von Beethoven spielen, die Variations sérieuses d-Moll op. 54 von Mendelssohn und die Konzertetüde gis-Moll op. 25/6 von Chopin. Schließlich wird auch der 16-jährige David Thomas aus Hehlen um die Stipendien des RC Friedrichshafen-Lindau wetteifern. Er studiert im Frühstudiengang für Musik der Hochschule Hannover in der Klasse von Vassilia Efstathiadou und wird den ersten Satz aus der Sonate in c-Moll op. 10/1 von Beethoven, die Konzertetüde „La Ricordanza“ von Liszt sowie die „ländliche russische Szene“ Dumka op. 59 von Tschaikowsky vortragen. Alle Teilnehmer haben ihre ersten Schritte am Klavier in früher Kindheit absolviert und bereits mehrfach Wettbewerbe wie „Jugend musiziert“ auf Bundesebene gewonnen. Es winken Stipendien in Höhe von 2000 Euro für den Erstplatzierten und 1500 Euro für den Zweitplatzierten. Der dritte Preis, der mit einem Stipendium von 750 Euro verbunden ist, wird von der Jury wieder zweimal vergeben. Aber auch das Publikum hat die Möglichkeit, unabhängig vom Juryurteil seinen Favoriten des Wettbewerbs zu wählen. Dieser Publikumspreis ist mit 250 Euro dotiert.

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