Erster Formtest für Tomotion-Nachwuchs

Lesedauer: 4 Min
 Unterwegs in der Osteifel: Jos van Sterkenburg vom Lindauer Rennstall Tomotion.
Unterwegs in der Osteifel: Jos van Sterkenburg vom Lindauer Rennstall Tomotion. (Foto: Tomotion)
Lindauer Zeitung

Vor allem die Youngster des Lindauer Rennstalls Tomotion Racing by black tusk konnten es kaum erwarten, bis die Mountainbike-Rennsaison 2019 endlich losgeht. Das wurde bei der kürzlich in Lindau abgehaltenen Tomotion-Teampräsentation deutlich. Simon Hahn und Jos van Sterkenburg nutzten die auslaufende Winter-Rennserie „Bulls Cup“ in der Osteifel zu ersten Formtests. David Gerstmayer hingegen setzte sich aufs Rennrad und feilte bei einem Straßenrennen in der Schweiz an den letzten Feinheiten.

Laut Pressemitteilung stand am vergangenen Wochenende das vierte und abschließende Rennen der Winter-Cross-Country-Serie „Bulls Cup“ im rheinland-pfälzischen Boos an. Da weder Simon Hahn noch Jos van Sterkenburg an allen Rennen teilnehmen konnte, war die Gesamtwertung der Rennserie für sie nicht mehr von Interesse. Vielmehr ging es um einen Formcheck und darum, früh in der Saison Rennkilometer zu sammeln. Für den 15-jährigen Jos waren neun Runden zu je 1,8 Kilometer und 60 Höhenmeter zu bewältigen, Simon fuhr in seinem Rennen elf Mal die Erwachsenen-Distanz über 2,5 Kilometer und 80 Höhenmeter. Beide erreichten mit Rang zehn (Simon Hahn) und elf (Jos van Sterkenburg) ein gutes Mittelfeld-Ergebnis.

Simon Hahn, der mit 20 Jahren in der Kategorie Elite Herren gewertet wird, verlor nach einem taktischen Fehler den Kontakt zur Spitzengruppe und war danach allein auf der Strecke. „Deshalb fiel es mir ziemlich schwer, mich anständig zu belasten“, erinnert er sich. „Spaß hatte ich jedoch trotzdem auf den Trails. Zum Ende habe ich mich immer noch sehr gut und frisch gefühlt, weshalb ich gespannt auf die Marathons bin.“ Ernst wird es für Hahn bereits in zwei Wochen – mit der 85-Kilometer-Langstrecke des Kellerwald-Marathons in Gilserberg.

Jos van Sterkenburg ging in Boos ausgeruht an den Start. Ihn kostete jedoch ein Missverständnis eine bessere Platzierung. „Als ich hörte, dass die letzte Runde eingeläutet wurde, gab ich am Berg alles und kam enttäuscht durchs Ziel, als ich sah, dass es doch noch vier weitere Runden waren“, berichtet der 15-Jährige. So erreichte er an diesem Tag einen Platz im vorderen Mittelfeld.

Schnelle Rennen in der Schweiz

Unter dem Motto „Rennen fahren ist das beste Training, vor allem dann, wenn es so richtig weh tut“ nahm David Gerstmayer mit seinem Rennrad am Grand Prix de Crevoisier in der Schweiz teil.

Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 44 Stundenkilometern bei insgesamt 120 Kilometern und 1000 Höhenmetern war es ein schnelles Rennen. Gerstmayer kam nach 2:42,25 Stunden mit dem Hauptfeld auf Rang 65 von 150 Fahrern ins Ziel. Der Rückstand des Lindauer Tomotion-Fahrers auf den Sieger betrug lediglich 40 Sekunden.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen