Engel fliegen zu Klein und Groß ins Krankenhaus

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 Kinder aus den Grundschulen Hoyren, Bodolz und Wasserburg haben mit ihrer Religionslehrerin Monika Eisele, 100 Engelkarten geba
Kinder aus den Grundschulen Hoyren, Bodolz und Wasserburg haben mit ihrer Religionslehrerin Monika Eisele, 100 Engelkarten gebastelt und ließen sie in die Fachklinik nach Wangen losfliegen. (Foto: Monika Eisele)
Lindauer Zeitung

Kinder aus den Grundschulen Hoyren, Bodolz und Wasserburg haben mit ihrer Religionslehrerin Monika Eisele, 100 köstliche Engelkarten gebastelt und ließen sie in die Fachklinik nach Wangen los fliegen, zu all den Kleinen und Großen, die Weihnachten im Krankenhaus bleiben müssen und nicht Zuhause mit ihren Familien feiern können. Glitzernde Engelkleidchen, schmunzelige Gesichter und ein kleiner Stern lassen jeden, der ihnen in ihre Augen schaut, das Herz fröhlicher werden.

Besonders wichtig war den Kindern einen eigenen Gruß in die Karte zu packen: Lea, sechs Jahre, zog seinem kleinen Engel ein hübsches Silberkleidchen an und schrieb in die Karte hinein: „ Diese Karte schick ich dir, dass du einen Engel hast!“ Janna, sieben Jahre, hatte eine wichtige Botschaft ihre Karte gepackt: „Gott beschütze dich, du bist ein besonderer Mensch.“ David, sechs Jahre, malte einen riesigen Stern in die Karte, also wolle er das ganze Weihnachtslicht mit seiner Karte in die Fachklinik verschicken. Max, neun Jahre, wünschte sich für den Kranken: „ Ich wünsche mir, dass du nicht mehr so oft ins Krankenhaus musst.“ „ Pass auf dich auf!“ wünschte der neunjährige Leon sich von Herzen, mit riesigen Buchstaben geschrieben. Daniel, neun Jahre, schrieb: „ Ich wünsche dir ganz viel Segen, Glück und Freude. Tut mir sehr leid, dass du Weihnachten nicht mit deiner Familie feiern kannst.“ Eva, Lili, Luise und Marlene, sechs Jahre schrieben voller Eifer in ihre glitzernde Engelkarte: „Ich denk an dich, Gott schütze dich!“ „ Du bist besonders, und dieser Engel wird dich beschützen“, schrieb Eleni, 9 Jahre, in bunten fröhlichen Buchstaben und malte noch einen leuchtenden Weihnachtsstern dazu, dass der Engel den Weg ins Krankenhaus auch wirklich findet.

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