Elis Bonitz holt sich den Spitzbub

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Gewinnt das Sichtungsturnier und somit den Spitzbub schon zum dritten Mal: Elis Bonitz, der mittlerweile für den TSB Ravensburg
Gewinnt das Sichtungsturnier und somit den Spitzbub schon zum dritten Mal: Elis Bonitz, der mittlerweile für den TSB Ravensburg kämpft. (Foto: Thomas Bonitz)

Der Lindauer Judoka Elis Bonitz darf sich nun auch ganz offiziell „Spitzbub“ nennen. Er gewann das Spitzbubenturnier in Peiting, ein Sichtungsturnier des bayerischen Judo-Verbandes. Sein kleinerer Bruder Finjas Bonitz erkämpfte sich in dem stark besetzten Turnier den sehr guten dritten Platz.

Nachdem Finjas (U13/bis 50 Kilogramm) seinen ersten Kampf im Haltegriff verloren hatte, musste er in die Trostrunde. Dort ließ der Kämpfer des TSV Lindau nichts mehr anbrennen: Mit erfolgreichen Kontern und seiner neuen Spezialtechnik, dem Kopfwurf, kämpfte er sich ins Turnier zurück. Nach drei klaren Siegen stand er als Dritter auf dem Treppchen und bewies mit dieser starken Leistung, dass in Bayern mit ihm zu rechnen ist.

Auch auf seinen Bruder Elis Bonitz (U16/bis 60 Kilogramm), der inzwischen für den TSB Ravensburg startet, warteten gute Leute. Die meisten kannte er schon vom Bayernkader. Trotzdem marschierte Elis Bonitz unbeeindruckt bis ins Finale durch: Er gewann alle Kämpfe vorzeitig mit Ippon.

Im Finale freute er sich schon auf die Begegnung gegen Lucas Schouten vom Olympiastützpunkt Großhadern, da er mit ihm noch eine Rechnung offenhatte. Doch so weit kam es nicht.

Da sich Lucas Schouten im Halbfinale verletzt hatte, verzichtete er auf den Finalkampf gegen Elis Bonitz, der somit Erster wurde. „Das war schade, ich hätte sehr gern gegen ihn gekämpft“, sagte der Lindauer Judoka hinterher. Aber dazu wird es sicher bald wieder Gelegenheit geben.

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