Ein Klavier als Ort der Begegnung

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Am Lindauer Hafen können Laienmusiker und Klaviervirtuosen in die Tasten hauen.
Am Lindauer Hafen können Laienmusiker und Klaviervirtuosen in die Tasten hauen. (Foto: Archiv: Hannibal Hanschke)

Musik ist eine Universalsprache. Sie unterscheidet nicht nach Herkunft, Sprache oder Religion. Diese Überzeugung ist die Grundlage des Projekts „Open Piano for Refugees“. Vor der Kulisse des Lindauer Hafens und der Vorarlberger und Schweizer Berge in direkter Nachbarschaft zum Leuchtturm wird drei Tage lang ein Piano stehen, das für alle Menschen zugänglich sein soll. Motto: Jeder darf spielen. Jeder darf zuhören.

Das Klavier steht von Donnerstag bis Sonntag, 25. bis 28. August, an der Eilguthalle am Lindauer Hafen beim Leuchtturm. Alle, die gern spielen wollen, sind eingeladen: Einheimische und Touristen, Flüchtlinge und Künstler, Musikschüler und Profimusiker, wie es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung heißt. Den Anfang macht am Donnerstag die Vorarlberger Pianistin Isabella Pincsek-Huber. Sie lädt von 18 Uhr an zu einer „La Noite Brasileira“, einer brasilianischen Nacht, mit Samba-Rhythmen und Bossa Nova ein. Dazu gibt es passende Cocktails und Speisen.

„Open Piano for Refugees“ wurde von den in Wien lebenden Vorarlbergern Nico Schwendinger und Udo Felizeter ins Leben gerufen. Sie wollen damit Menschen verschiedenster Herkunft miteinander ins Gespräch bringen, wie es in der Mitteilung weiter heißt. Zuletzt stand das Piano in Bregenz, jetzt haben sich die beiden Organisatoren Lindau als Veranstaltungsort herausgepickt. Dabei werden sie vom Kulturamt und Florian Zimmermann, dem Pächter der Eilguthalle, unterstützt.

Spenden fließen in Musikprojekte

Die beim Projekt „Open Piano for Refugees" eingenommenen Spenden fließen in Musikprojekte mit Geflüchteten. So wollen die Initiatoren die Interaktion zwischen Geflüchteten und Einheimischen fördern und für eine positivere Wahrnehmung der Potenziale von Geflüchteten sorgen.

Das Klavier steht von Donnerstag bis Sonntag, 25. bis 28. August, an der Eilguthalle am Hafen.

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